Zug
Das Staatsarchiv stellt seinen digitalen Lesesaal vor

Das Staatsarchiv Zug baut sein Angebot im digitalen Bereich aus. Es reagiert damit auf veränderte Nutzerbedürfnisse und setzt seinen Vermittlungsauftrag zeitgemäss um.

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Die Zuger Seegfrörni von 1891.

Die Zuger Seegfrörni von 1891.

Bild: Staatsarchiv Zug

In einer grossen Auswahl von Fotografien und Ansichtskarten stöbern, historische Karten und Pläne aus dem 19. und 20. Jahrhundert studieren, mit Zuger Filmraritäten vergangene Zeiten erkunden oder einfach mehr über die Zuger Geschichte erfahren ...

Dank einer visuellen und intuitiv verständlichen Nutzerführung kann im digitalen Lesesaal des Zuger Staatsarchivs (lesesaal.zg.ch) leicht in digitalen Dokumenten, Fotografien, Ansichten, Filmen und thematischen Kollektionen recherchiert werden, wie Archivar Philippe Bart in einer Mitteilung schreibt. Bereits vorhandene Digitalisate werden direkt angezeigt und können bequem genutzt werden.

Marktplatz des 6. Stierenmarkts auf dem Areal der Sägerei Spillmann, 1902.

Marktplatz des 6. Stierenmarkts auf dem Areal der Sägerei Spillmann, 1902.

Bild: Staatsarchiv Zug

In digitalen Vitrinen präsentiert das Staatsarchiv zudem in Wechselausstellungen besondere Schätze wie die privaten Fotoalben des Zuger Bundesrats Philipp Etter (1891–1977) oder Fotografien und Ansichtskarten aus dem ehemaligen Kinderheim Walterswil bei Baar oder Filmperlen der Schifffahrtsgesellschaft Zug. Informationen und Anleitungen zu den möglichen Archivdienstleistungen runden das Angebot ab.

Laufender Ausbau geplant

Das Staatsarchiv Zug wird das Angebot im digitalen Lesesaal weiter ausbauen, schreibt Bart weiter. Die online vermittelten Inhalte und Suchmöglichkeiten sollen auch Zielgruppen erreichen, die bisher kaum je mit einem Archiv in Kontakt gekommen sind und die sich kein Bild von der Vielfalt und Einzigartigkeit des vorhandenen Archivguts haben machen können. (fae)

Theateraufführung «Schneewittchen» am Jugendfest Zug, 1904.

Theateraufführung «Schneewittchen» am Jugendfest Zug, 1904.

Bild: Staatsarchiv Zug