Regio-Fussball
Zug 94 zeigte gegen die Jurassier einen starken Auftritt

Der Zuger Erstligist holt in Delsberg ein Unentschieden. Ärgerlich: Der Ausgleich fiel kurz vor Schluss.

Michael Wyss
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Captain Cleric Njau (links), im Bild im Zweikampf gegen Nenad Zivkovic vom FC Luzern U21, war mit dem aktuellen Auftritt seines Teams grundsätzlich zufrieden.

Captain Cleric Njau (links), im Bild im Zweikampf gegen Nenad Zivkovic vom FC Luzern U21, war mit dem aktuellen Auftritt seines Teams grundsätzlich zufrieden.

Bild: Roger Zbinden (Zug, 26. März 2022)

«Wir sind enttäuscht, dass wir die Führung nicht über die Zeit retten konnten. Der Dreier wäre enorm wichtig gewesen», moniert Zug-94-Verteidiger und Captain Cleric Njau. Doch er sagt auch:

«Wir sind stolz auf unsere Leistung, wir haben ein Spitzenteam gefordert und bewiesen, dass wir am Leben sind.»

Stürmer Petar Ugljesic (14.; 0:1) brachte sein Team früh in Führung, die drittplatzierten Jurassier glichen vier Minuten vor Schluss zum 1:1 aus. Der Zuger Torschütze sagt: «Wir haben in Delsberg gezeigt, zu was wir fähig sind und dass das Team bis zur allerletzten Runde kämpfen wird. Wir geben nicht auf. Noch ist der Mist nicht geführt, was der Kampf um die Ligazugehörigkeit betrifft. Jeder Punktgewinn ist momentan sehr wichtig.»

Überragender Lukas Winzap

Grossen Anteil am Achtungserfolg hatte Zug-94-Schlussmann Lukas Winzap, der doch einige sehenswerte Paraden zeigte und sein Team lange Zeit im Spiel hielt. Leandro Würmli (Mittelfeld): «Unser Schlussmann hielt überragend. Er war ein grosser Rückhalt. Dennoch ist es frustrierend, vier Minuten vor Schluss den Ausgleich hinzunehmen. In unserer Situation ist das doppelt bitter.»

Sieben Punkte beträgt die Hypothek von Zug 94 (13. Rang; 15 Punkte) auf den rettenden 12. Rang (Münsingen; 22). Noch hat das Team von Trainer Thomas Jent sechs Spieltage, den drohenden Sturz in die 2. Liga Inter abzuwenden. Petar Ugljesic: «Wir benötigen Siege, nichts als Siege, dessen sind wir uns bewusst. Im Fussball kann vieles passieren. Unsere Lage ist angespannt, doch wir sind nach wie vor guter Hoffnung, den Sprung über den Strich zu schaffen.»

Positiv ist die Serie der Ungeschlagenheit. Aus den letzten vier Partien resultierten sechs Punkte (ein Sieg und drei Unentschieden). Weiter geht es für die Zuger heute in einer Woche (16:00, Herti Allmend), dann muss gegen Solothurn ein Sieg her. Zum Qualifikationsabschluss heissen die Gegner: Schötz (a); Langenthal (h); Buochs (a); Bassecourt (h) und Köniz (a).