WWZ
Trinkwasser in Zuger Neustadt muss weiterhin abgekocht werden

Die bakterielle Verunreinigung des Trinkwassers konnte nach wie vor nicht beseitigt werden. Nun will die WWZ gratis Wasserflaschen verteilen.

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Auch zwei Tage nach der Erstmeldung hat sich bezüglich des Trinkwassers in der Zuger Neustadt nichts geändert – benötigtes Wasser muss in den betroffenen Gebieten nach wie vor abgekocht werden. Dies teilt die WWZ am Sonntagnachmittag mit.

So sei die bakterielle Verunreinigung im Gebiet Vor- und Altstadt sowie in Teilen der Neustadt (siehe Karte unten) nach wie vor nicht beseitigt. Wie die WWZ weiter festhält, arbeite sie mit Hochdruck daran, die Trinkwasserqualität schnellstmöglich wieder herzustellen. Aktuell führe man «überdurchschnittlich viele Wasserproben durch». Ebenfalls werde man die Leitungen weiterhin intensiv spülen. Die Auswertung der Proben benötigte dabei rund 24 Stunden.

Von den Verunreinigungen betroffen sind rund 1800 Verbrauchstellen, davon knapp 1100 Haushaltungen. Gemäss WWZ werden Mitarbeitende am Montagvormittag von 10 bis 14 Uhr beim Landgemeindeplatz und beim Spielplatz Rigiplatz/Reiffergässli gratis Wasserflaschen an die Anwohnerinnen und Anwohner verteilen. (lga)

Die WWZ AG empfiehlt, das Wasser für Folgendes abzukochen:

  • Trinken, Getränkezubereitung (zum Beispiel Eiswürfel)
  • Zur Nahrungszubereitung
  • Zähne putzen
  • Medizinische Zwecke (Wundreinigung, Nasenspülen und so weiter)
  • Geschirrabwasch von Hand
  • Kaffee, Teezubereitung mit Haushaltsgeräten
  • Waschen von Früchten, Gemüse, Salat oder weiteren Lebensmittel
  • Trinkwasser für empfindliche Haustiere
Diese Gebiete sind betroffen. Bewohnende des neuen Gebiets sind nach neusten Erkenntnissen nun auch aufgefordert, ihr Trinkwasser abzukochen.

Diese Gebiete sind betroffen. Bewohnende des neuen Gebiets sind nach neusten Erkenntnissen nun auch aufgefordert, ihr Trinkwasser abzukochen.

Screenshot: WWZ AG