Unihockey
Sekunden entscheiden über den Playoff-Heimvorteil – zu Gunsten der Zuger

Zug United gewinnt das letzte Qualifikationsspiel gegen Leader Grasshoppers nach Verlängerung. Jetzt wartet Malans auf das Team.

Peter Rohner
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Der Zuger André Andersson erzielt drei Treffer gegen die Zürcher Grasshoppers.

Der Zuger André Andersson erzielt drei Treffer gegen die Zürcher Grasshoppers.

Bild: Maria Schmid (Zug, 20. Februar 2022)

29 Sekunden dauerte die Verlängerung in der Kantihalle in Zug, ehe Alexander Hallén mit seinem 27. Saisontor seinem Team den Sieg gegen die Zürcher Grasshoppers sicherte – und damit den vierten Platz in der Qualifikation. Es ist für Zug United die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte.

«Der vierte Rang ist natürlich historisch, der Weg dahin war aber nicht zufriedenstellend», blickt Captain Tim Mock auf die Qualifikation zurück. «Auch aufgrund vieler Verletzungen kamen wir lange Zeit überhaupt nicht in die Gänge und erst nach der Rückkehr einiger Schlüsselspieler fanden wir unsere Konstanz.»

Spektakuläre Wenden

Die Partie hatte schon mit einem Knaller gestartet: Adrian Uhr gewann das Bully gegen Florian Wenk, Adrian Furger spielte quer auf Severin Nigg, der sofort Hallén in die Tiefe lancierte. Der Zuger Topskorer legte quer auf André Andersson, der nach nur neun Sekunden das frühe Führungstor für das Heimteam erzielte und bei dem jeder Spieler den Ball genau einmal berührt hatte.

In der Folge drehte der Leader aus Zürich die Partie und führte in der 33. Minute mit 5:2. Bäcklin, Nigg und zweimal Andersson sorgten mit ihren Treffern für das 6:5 der Zuger. Und nach dem 6:6 sieben Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit war wie erwähnt Hallén der Machtwinner.

Tags zuvor waren die Zuger den Tigers Langnau 5:7 unterlegen. Die Emmentaler schafften es aber nicht mehr unter die besten acht Teams und damit in die Playoffs. In jenen trifft Zug United ab dem 5. März auf Malans.