Stadt Zug
Beim Attentats-Gedenkanlass gilt neu die Covid-Zertifikatspflicht

In Erinnerung an den 27. September 2001 findet am Montag, 27. September 2021 ein ökumenischer Gedenkanlass in der Kirche St. Michael statt. Zutritt erhalten nur negativ Getestete, Genesene oder Geimpfte. Der Anlass wird auch per Livestream übertragen.

Drucken

Am 27. September 2021 jährt sich das Attentat im Zuger Regierungsgebäude von 2001 zum zwanzigsten Mal. Damals wurden drei Mitglieder des Regierungsrats und elf Mitglieder des Kantonsrats getötet. 15 weitere Personen wurden teilweise schwer verletzt.

Der Gedenkanlass beginnt um 20 Uhr und findet in der Kirche St. Michael in Zug statt. Es gilt laut einer Mitteilung des Kantons neu die Zertifikatspflicht (gültiges Covid-Zertifikat und gültiger amtlicher Ausweis). Um den Gedenk­anlass einem breiten Kreis von Interessierten zugänglich zu machen, wird die Besinnung per Livestream kostenlos übertragen.

Musikalische Begleitung

Die Geistlichen Alfredo Sacchi, Domherr des Kantons Zug und mitarbeitender Priester in der Pfarrei Steinhausen, sowie Andreas Haas, Pfarrer des reformierten Pfarramtes Zug-West in Zug, stehen der Besinnung vor. Die Zuger Sinfonietta und der Chor Audite Nova Zug sorgen für die musikalische Umrahmung. Unter der Leitung von Johannes Meister bringen sie unter anderem ein Werk des Zuger Komponisten Carl Rütti zur Uraufführung.

Am 27. September 2021 sind weitere Zeichen des Gedenkens vorgesehen. So werden am Mittag im Kanton Zug die Kirchenglocken in Erinnerung an die Opfer des Zuger Attentats sowie an alle Opfer von Gewalt auf der Welt läuten. Ferner werden die Gräber der Verstorbenen sowie die Gedenkstätte «Einschnitt» beim Regierungsgebäude mit Blumen geschmückt. Und schliesslich wird auf dem Regierungsgebäude die Zuger Fahne auf Halbmast gesetzt.