Ortsplanung
Zuger Stadtrat schliesst die Strategiephase der Ortsplanungsrevision 2025 ab

Die Ortsplanungsrevision 2025 ist auf Kurs. Fahrplanmässig hat der Stadtrat die Gesamtstrategie Zug 2040 verabschiedet.

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Der Stadtrat hat am 12. April die räumliche Gesamtstrategie Zug 2040 verabschiedet. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadt Zug hervor. Die Strategie zeigt in fünf Leitsätzen auf, wo die räumlichen Schwergewichte bei der Entwicklung der Stadt Zug bis ins Jahr 2040 liegen.

Blick über die Stadt Zug.

Blick über die Stadt Zug.

Bild: Andreas Busslinger/PD

Für Eliane Birchmeier, Stadträtin und Vorsteherin Baudepartement, habe sich im Verlauf der Erarbeitung der Strategie und den drei Mitwirkungsverfahren mit der Bevölkerung von Zug gezeigt, dass eine nachhaltige und qualitätsvolle Entwicklung für die Zugerinnen und Zuger von Bedeutung ist.

Wachstum als Chance sehen

Das prognostizierte Wachstum an Einwohnerinnen und Einwohnern und Arbeitsplätzen ist als Chance zu sehen für eine Aufwertung und Begrünung der Stadträume sowie eine Verbesserung der Quartierverbindungen. Bei der Mobilität ist darauf zu achten, die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmenden als gleichwertige Partner zu verstehen und die entsprechenden Infrastrukturen aufzuwerten und auszubauen.

«Für mich liegt der Schwerpunkt der Gesamtstrategie bei der Zentrumsplanung, welche in Etappen und vor beziehungsweise mit dem Zentrumstunnel umgesetzt werden soll und dabei die Themen von Stadtraum, Mobilität und Nutzung als Einheit plant», wird Eliane Birchmeier in der Mitteilung zitiert.

Die räumliche Gesamtstrategie Zug 2040 wurde einer breiten Mitwirkung unterzogen. Diese dauerte von November 2021 bis Januar 2022. Den Abschluss setzte nach zwei coronabedingten Online-Mitwirkungsrunden am 20. November 2021 die dritte Mitwirkung mit einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung.

Daraus und in der anschliessenden Vernehmlassung sind mehr als 250 schriftliche Anträge und Hinweise eingegangen. Der Entwurf der räumlichen Gesamtstrategie wurde von einer grossen Mehrheit der an der Mitwirkung teilnehmenden Personen, Verbände, Parteien etc. positiv bewertet.

Arbeiten für die zweite Phase laufen bereits

Dabei beinhalteten die Rückmeldungen themenspezifische Anträge für konkrete Anpassungen im Strategiepapier. Nur vereinzelt gingen laut Mitteilung der Stadt Zug ablehnende Rückmeldungen ein. Die eingegangenen Anträge und Hinweise sind in die nun verabschiedete räumliche Gesamtstrategie eingeflossen.

Mit Vorliegen der räumlichen Gesamtstrategie Zug 2040 ist die Strategiephase der Ortsplanung Zug abgeschlossen. Als Nächstes folgt die Kenntnisnahme durch den Grossen Gemeinderat der Stadt Zug. Parallel dazu sind die Arbeiten für die zweite Phase mit der Richt- und Nutzungsplanung bereits gestartet. (haz)