NLA-Unihockey
Zugerinnen verpassen Playoff-Überraschung knapp

Nach einer deutlichen Niederlage im ersten Match gegen Emmental zieht die United im zweiten erst im Penaltyschiessen den Kürzeren.

Raphael Biermayr
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Zugs Goalie Micheline Müller (rechts) ist enttäuscht nach der Niederlage im Penaltyschiessen.

Zugs Goalie Micheline Müller (rechts) ist enttäuscht nach der Niederlage im Penaltyschiessen.

Bild: Michael Peter (Zug, 6. März 2022)

Die Zugerinnen liegen nach zwei Viertelfinalpartien gegen Emmental mit 0:2 im Rückstand. Das ist zu erwarten gewesen – allerdings war Zug dem Ausgleich in der Serie sehr nah. In der zweiten Partie vom Sonntag unterlag das Team von Trainer Drago Petrovic nämlich erst im Penaltyschiessen. Auf Zuger Seite traf einzig Ronja Bichsel, für die Emmentalerinnen waren Thomi und Pekarkova erfolgreich.

Nach der Verlängerung hatte es 4:4 gestanden. Die Zugerinnen hatten nach frühem Rückstand die Partie im ersten Abschnitt gedreht. Gemperle und Ravelius erzielten die Zuger Treffer. Die zweitgenannte Spielerin beantwortete auch die Ausgleichstreffer der Gäste zum 2:2 beziehungsweise 3:3 mit zwei weiteren Toren. Das 4:3 schoss sie nur 20 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts. Den Emmentalerinnen gelang der vierte und letzte Ausgleichstreffer in der 47. Minute, ehe sie im Penaltyschiessen treffsicherer waren.

Der Kampf wird nicht belohnt

Die erste Begegnung am Vortag war vom Resultat her die erwartbare Angelegenheit gewesen. Allerdings täuscht das 2:7 aus Sicht von Zug United etwas über den Spielverlauf hinweg. Denn die Zugerinnen hielten kämpferisch dagegen und steckten auch nach dem 0:2-Rückstand nach rund 14 Spielminuten nicht auf. Doch die Treffer von Kiser zum 1:2 und von Krähenbühl zum 2:3 (25.) sollten die einzigen bleiben. Die dritte Partie steigt am Samstag in Zollbrück.