Mitwirkung
Wo und wie soll in der Stadt Zug Raum für Kultur geschaffen werden?

In der Stadt fehlt es an Raum für Kultur. Doch wie und wo diese Kulturräume schaffen? Das will die Abteilung Kultur der Stadt Zug von der Bevölkerung wissen.

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Welche Wünsche und Ansprüche die Kulturschaffenden selbst haben, hat die Stadt Zug Ende März an einem Netzwerkanlass in der Chollerhalle bereits erfahren. «Räume sind ein Dauerbrenner in der Kulturdiskussion in Zug», brachte Stadtpräsident Karl Kobelt in seiner Ansprache das Thema des Abends auf den Punkt. Am Anlass haben rund 100 Personen teilgenommen, nicht nur aus der Kulturszene, sondern auch aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

Denn einem Bedürfnis der Kulturschaffenden können gerade Immobilienbesitzende nachkommen: Bezahlbarer Raum zum Wohnen und Arbeiten, der spartenübergreifend genutzt und als Labor und Werkstatt verstanden wird. Für professionelle Kulturschaffende sollte es auch in der Stadt Zug möglich sein, inmitten der Gesellschaft wohnen und arbeiten zu können. Am Anlass wurde zudem mehrfach betont, wie wichtig der interdisziplinäre Austausch und das Netzwerken für die Szene sei.

Weitere Ideen sammeln

Die Abteilung Kultur der Stadt Zug hat also schon einige Bedürfnisse, Ansprüche, Idee und Wünsche gesammelt. Sie will aber noch mehr: «Jetzt ist die Meinung der breiten Zuger Bevölkerung gefragt. In der Mitwirkung wäre es grossartig, wenn Angebote für Räume gemacht werden», wird Iris Weder, Leiterin der Abteilung Kultur der Stadt Zug in einer Mitteilung der Stadt zitiert.

Die Online-Mitwirkung läuft vom 28. April bis 26. Mai 2022 auf www.mitwirken-zug.ch. (haz)