Kanton Zug
Sämtliche gefällte Bäume entlang von Kantonsstrassen konnten mit anderen Bäumen ersetzt werden

Es kommt immer wieder vor, dass Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen. Die Begrünungskonzepte werden dabei den Standorten sowie Lebensbedingungen angepasst.

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Esche mit abgestorbener Baumkrone in der Stadelmatt in Hünenberg, die gefällt werden muss.

Esche mit abgestorbener Baumkrone in der Stadelmatt in Hünenberg, die gefällt werden muss.

Bild: PD

Die Bäume entlang der Zuger Kantonsstrassen sind der Witterung, Baumkrankheiten und Pilzbefall ausgesetzt. So kommt immer wieder vor, dass Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden müssen. Die Begrünungskonzepte werden den jeweiligen Bedingungen angepasst. So werden bei neuen Baumpflanzungen fundierte Standortanalysen vorgenommen, um den Jungbäumen einen optimalen Start zu gewährleisten.

Aus diesem Grund ist es möglich, dass Ersatz-Pflanzungen nicht mehr am bestehenden Standort durchgeführt werden. Zukünftig werden laut Medienmitteilung der Zuger Baudirektion vermehrt Baumarten gewählt, die besser auf die stetig ändernden Lebensbedingungen abgestimmt sind.

Garantierter Bestand

Sämtliche geplanten Baumfällungen sowie die entsprechenden Ersatzpflanzungen entlang von Kantonsstrassen wurden in Zusammenarbeit mit dem Amt für Raum und Verkehr, Abteilung Natur und Landschaft, und einem Baumpflegespezialisten ausgearbeitet. Ebenfalls wurden die Bedürfnisse der Standortgemeinden und der betroffenen Privatpersonen berücksichtigt.

Erfreulicherweise können alle Baumfällungen, die im Herbst 2022 oder im Frühling 2023 ausgeführt werden, durch Ersatzpflanzungen kompensiert werden. Der Bestand der Bäume, der in der Zuständigkeit des Kantons liegt, wurde nicht dezimiert. (cro)