Leserbrief
Kanti Ennetsee: Der Schulraumbedarf ist klar ausgewiesen

Zur Urnenabstimmung betreffend der Kantonsschule Ennetsee in Cham vom 10. Februar

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Langwierige, intensive und detaillierte Abklärungen sprechen eine deutliche Sprache: Der Standort Ennetsee für einen zusätzlichen Kantonsschulstandort ist ideal und deshalb auch im kantonalen Richtplan als solcher festgelegt worden. Die Ansiedlung einer Kantonsschule stärkt den Standort Cham in vielerlei Hinsicht. Cham kann mit dem Bau einer Kantonsschule eine wichtige Rolle als Gemeinde mit Zentrumsfunktion einnehmen und verschafft sich dadurch als attraktive, familienfreundliche und moderne Gemeinde einen klaren Standortvorteil – wirtschaftlich und bildungspolitisch. Ein Glücksfall für Cham.

Mit dem Bau der Kantonsschule schaffen wir neue Arbeitsplätze und bieten Chancen für das einheimische Gewerbe. Eine zusätzliche Kantonsschule ist zudem kein Freipass für Schülerinnen und Schüler, einen gymnasialen Weg einzuschlagen. Der Schulraumbedarf ist klar ausgewiesen: Das Gebiet Ennetsee prosperiert, die Schülerzahlen steigen. Wenn wir diese Gelegenheit nicht packen, haben wir keine Kantonschule und keine vier Millionen Franken zusätzlich in der Gemeindekasse; dafür mit Sicherheit eine Bildungsfabrik am bisherigen Standort der Kantonsschule in Zug. Dass eine hohe Bildungsqualität unter diesen Rahmenbedingungen nicht mehr gegeben ist, versteht sich von selbst.

In die Bildung unserer Kinder zu investieren, ist wohl etwas vom Sinnvollsten und Nachhaltigsten, was eine Gesellschaft machen kann. Denn: «Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung» (John F. Kennedy). Ich sage zu den beiden Vorlagen aus voller Überzeugung zweimal Ja – für unsere Kinder, für Cham und für einen starken Bildungsstandort Ennetsee.

Manuela Käch, Kantonsrätin CVP, Cham