Cham
Gemeinderat stellt Weichen für zukünftige Alterspolitik

Wie altersfreundlich ist Cham? Diese Frage und wie eine zukunftsfähige Alterspolitik für die Gemeinde aussehen soll, stehen im Zentrum des Projekts «Altern in Cham – Vision 2040».

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Die neue Chamer Altersstrategie «Altern in Cham – Vision 2040» soll den Entwicklungen und sich wandelnden Bedürfnissen der Seniorinnen und Senioren gerecht werden und der Chamer Alterspolitik für die kommenden Jahre die passende Ausrichtung geben. Der Gemeinderat hat die strategischen Ziele gutgeheissen. Dies ist einer Medienmitteilung der Einwohnergemeinde zu entnehmen.

«Cham zum Sein und Bleiben» – mit diesem Zukunftsbild wird die Vision 2040 für das Altern in Cham, welche durch Leitsätze für insgesamt fünf Handlungsfelder der Alterspolitik umschrieben wird, verbildlicht und fassbar. Die definierten Ziele geben den Leitsätzen eine differenzierte Richtung vor und konkretisieren die Vision auf strategischer Ebene.

«Cham zum Sein und Bleiben» – unter diesem Zukunftsbild hat die Ad-Hoc Kommission «Altern in Cham – Vision 2040» ein neues Altersleitbild geschaffen. Im Bild (von links): Vorne: Christine Blättler-Müller, Ueli Stalder. Mittlere Reihe: Esther Britschgi, Fabienne Renfer, Verena Müggler Bühl. Hintere Reihe: Michael Leyh, Jürgen Stremlow, Thomas Bonati, Christian Plüss.

«Cham zum Sein und Bleiben» – unter diesem Zukunftsbild hat die Ad-Hoc Kommission «Altern in Cham – Vision 2040» ein neues Altersleitbild geschaffen. Im Bild (von links): Vorne: Christine Blättler-Müller, Ueli Stalder. Mittlere Reihe: Esther Britschgi, Fabienne Renfer, Verena Müggler Bühl. Hintere Reihe: Michael Leyh, Jürgen Stremlow, Thomas Bonati, Christian Plüss.

Bild: PD

«Der demografische Wandel und seine Folgen sind in aller Munde. Dass Cham durch eine gezielte Alterspolitik Wohlbefinden und Sicherheit sowie das Engagement am gesellschaftlichen Leben fördert, ist uns ein grosses Anliegen. Der Gemeinderat freut sich deshalb sehr, mit der nun verabschiedeten Altersstrategie die Weichen für eine zukunftsgerichtete Alterspolitik gestellt zu haben, damit Menschen auch im zunehmenden Alter in Cham sein wollen und bleiben können», wird Christine Blättler-Müller, Vorsteherin Soziales und Gesundheit und Kommissionspräsidentin der Ad-Hoc Kommission «Altern in Cham – Vision 2040» in der Mitteilung zitiert.

Auf der Basis des «Erweiterten Gemeindeportraits zur Alterspolitik in Cham» der Hochschule Luzern (Ergebnis aus dem vorgelagerten Pilotprojekt «Kompass kommunale Alterspolitik») setzte die Abteilung Soziales und Gesundheit einen Strategieentwicklungsprozess um.

Dieser wurde unter Einbezug von involvierten Institutionen, Organisationen und der Bevölkerung durchgeführt. Sichergestellt wurde dies einerseits durch die Bildung der Ad-hoc-Kommission «Altern in Cham – Vision 2040» sowie verschiedene Mitwirkungsveranstaltungen.

Als nächster Schritt wird das neu definierte Altersleitbild visualisiert und auf Papier gebracht. Zeitgleich arbeitet die Einwohnergemeinde Cham auch an einem generellen, übergreifenden Leitbild für die Gemeinde Cham.

Dabei fliessen die Leitgedanken und Zielvorstellungen aus der Altersstrategie sowie anderen wegweisenden Strategien wie z. B. dem Raumentwicklungskonzept mit ein. Sowohl das neue Leitbild der Einwohnergemeinde Cham als auch die Altersstrategie werden an der Gemeindeversammlung Mitte Dezember 2022 den Chamerinnen und Chamern vorgestellt. (haz)