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Benefizkonzert berührt das Publikum

Beim Benefizkonzert der Musikschule Zug kamen 12'340 Franken zusammen für Kinder im Kriegsgebiet.

Für die Musikschule Zug: Deborah Annema
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Gemeinsam mit dem Chor Audite Nova trat die Musikschule Zug im Theater Casino auf.

Gemeinsam mit dem Chor Audite Nova trat die Musikschule Zug im Theater Casino auf.

Bild: PD

Die Musikschule Zug hat gemeinsam mit dem Chor Audite Nova Zug im Theater Casino ein Benefizkonzert durchgeführt. Das Publikum spendete dabei grosszügig für die vom Krieg betroffenen Kinder in der Ukraine.

Wie Rektor Mario Venuti zur Begrüssung erläuterte, war es der Schulleitung der Musikschule Zug wichtig, ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Innerhalb kurzer Zeit wurde das Benefizkonzert unter der Mitwirkung vom Chor Audite Nova Zug, dem Zuger Kammerchor, der Zuger Singschule, einem Lehrpersonenorchester sowie einigen Solistinnen und Solisten auf die Beine gestellt.

Im Zentrum des Abends stand die Komposition «Pace» (Frieden) des Zuger Komponisten Carl Rütti. Aufgeführt wurde das eindrückliche Werk vom Chor Audite Nova Zug gemeinsam mit dem Konzertchor der Zuger Singschule und dem Zuger Kammerchor unter der Leitung von Johannes Meister, begleitet vom Komponisten Carl Rütti am Klavier.

Auf den Auftritt von Jonas Iten (Violoncello) und Anna Zaychenko (Klavier) mit der «Vocalise» von Sergej Rachmaninov folgten die Kinderchöre der Zuger Singschule. Die hellen Kinderstimmen berührten viele Herzen an diesem Konzertabend besonders. Auf das gefühlvolle gespielte «Prayer» von Evelyne Glennie, interpretiert von Raphael Christen auf dem Marimbafon, folgte dann das pompöse «Grosse Tor von Kiew» mit einem Orchester, bestehend aus Lehrpersonen der Musikschule Zug und von anderen Musikschulen unter der Leitung von Mario Venuti. Zum Abschluss wurde der musikalische Kreis geschlossen mit der Wiederholung von «Pace» von Carl Rütti.

Osterkerze als Friedenszeichen

Während des ganzen Konzerts brannte die Osterkerze der Kirche St.Johannes als Zeichen des Friedens auf der Bühne. Die Besucherinnen und Besucher konnten dieses Friedenszeichen in Form eines kleinen Teelichtes mit nach Hause nehmen. Bei der Kollekte kam der namhafte Betrag von 12'340 Franken zusammen. Dieser Betrag ging an das Kinderhilfswerk Unicef zu Gunsten von Kindern im Kriegsgebiet in der Ukraine.