Vereine & Verbände
Ammannsmättler feiern ihr Quartier

Im Zuger Wohnquartier Ammannsmatt gab es Grund zum Festen. Seit 75 Jahren besteht die dortige Eigenheimgenossenschaft, seit 40 Jahren die Miteigentümergemeinschaft.

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Mit einem Jahr Verzögerung haben sich vor kurzem bei unbeständigem Wetter 230 Ammannsmättler, vom zweimonatigen Säugling bis zur Seniorin, zum Jubiläumsanlass auf der Chilbiwiese in der Zuger Ammannsmatt getroffen. Eröffnet wurde das Fest vom Alphornquartett Echo vom Choller. Conny Greter vom OK begrüsste die grosse Ammannsmatt-Familie und orientierte über den Festablauf. Das OK bot für den Nachmittag im Quartier fünf Posten an: Heuhaufensuche, Basketballeinwurf, Farbschleuder, Unihockeyschiessen und Wagenparcours. Diese galt es einmal zu absolvieren, um einen Stempel zu erhalten. Länger verweilen konnten sich Gross und Klein beim Schiffbau mit Naturmaterialien, beim Kreidemalen und beim Geschichtenhören. Wer eine Pause einlegen wollte, konnte sich auf der Chilbiwiese mit Kaffee, Kuchen und Getränken eindecken.

Gross und Klein beim Schiffbau mit Naturmaterialien.

Gross und Klein beim Schiffbau mit Naturmaterialien.

Bild: PD

Nach Abschluss der Posten eröffnete die Chollerbläch-Band mit rassigen Musikstücken den Apéro und den Festabend. Um den Hunger zu stillen, gab es Pizza aus dem Holzofen, belegt nach eigenen Wünschen, und vom Grill verschiedene Würste mit Kartoffelsalat. Ein reichhaltiges Kuchen- und Dessertbuffet «Made in Ammannsmatt» rundete den geselligen Abend ab.

Barbetrieb bis spät in die Nacht

Mit dem Eindunkeln fand auch die Power-Point-Präsentation unter dem Titel «Einst und jetzt» grosses Interesse. Die Band von Mätti Meienberg verwöhnte die Festgemeinde mit ihren stilvollen Musikstücken. In Erinnerung an die vergangenen legendären Ammannsmatter Chilbis wurde die Chilbi-Bar rausgeputzt und lud bis spät in die Nacht zum Verweilen ein.

Die ehemaligen und heutigen Ammannsmättler waren sich am Ende des Abends einig, dass ihr Quartier ein lebendiges Miteinander pflegt und das ganze Fest trotz der zwei Regengüsse ein toller Erfolg war.

Für das OK des Ammannsmattfests: Helen Fraefel