Emmen
Petitionäre fordern: Seetalstrasse soll sofort ruhiger werden

Der Emmer Gemeinderat soll sich beim Kanton dafür einsetzen, dass die Aufwertung der Seetalstrasse schneller umgesetzt wird.

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Auf der Seetalstrasse in Emmen ist viel Verkehr.

Auf der Seetalstrasse in Emmen ist viel Verkehr.

Bild: Dominik Wunderli (Emmen, 14. Oktober 2021)

175 Emmerinnen und Emmer reichten am Dienstag eine Petition beim Emmer Gemeinderat ein. Sie fordern die Emmer Regierung dazu auf, sich beim Kanton dafür einzusetzen, dass die geplante Aufwertung der Seetalstrasse schneller vonstattengeht. Es werde nochmals Jahre dauern, bis die konkrete Umsetzung stattfindet, monieren die Petitionäre. Diese sei erst für die Periode 2027–2030 vorgesehen, also im Topf B des Strassenbauprogramms. Topf A solle das Ziel sein.

Die Petitionäre wollen zudem Sofortmassnahmen, damit der zunehmende Verkehr die Sicherheit der Schulkinder, Velofahrer und Anwohner nicht gefährdet und es in Emmen Dorf ruhiger wird. Sie weisen darauf hin, dass die Seetalstrasse überlastet sei. Seit Jahren würden die Anwohner auf eine Verbesserung ihrer Lebensqualität warten.

Zu den geforderten Sofortmassnahmen gehören regelmässige Tempomessungen auch in der Nacht, Gespräche mit den grossen Firmen in der Region, um deren Chauffeure zu sensibilisieren, sowie eine provisorische Temporeduktion mit integriertem und vorangekündigtem Messkonzept. «Dies würde die Situation wesentlich entschärfen», schreiben die Petitionäre.

Ein hängiges Postulat mit ähnlichen Forderungen wird demnächst im Emmer Einwohnerrat behandelt. (mst)