Polizeimeldungen Zug
Blaulicht-Ticker – Zug: Vorwärts statt rückwärts und dann auf und davon - Zeugenaufruf

Die wichtigsten Polizei- und Verkehrsmeldungen aus dem Kanton Zug.

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Bei einem misslungenen Fahrmanöver hat ein Fahrzeuglenker / eine Fahrzeuglenkerin zwei Autos beschädigt (Mitteilung vom Samstag, 28.01.2023, 10:57 Uhr).

Bei einem misslungenen Fahrmanöver hat ein Fahrzeuglenker / eine Fahrzeuglenkerin zwei Autos beschädigt (Mitteilung vom Samstag, 28.01.2023, 10:57 Uhr).

(chm)

Die folgenden Mitteilungen stammen von der Zuger Polizei:

Zug: Vorwärts statt rückwärts und dann auf und davon - Zeugenaufruf (Link)

Gestern, 10:57 Uhr

Bei einem misslungenen Fahrmanöver hat ein Fahrzeuglenker / eine Fahrzeuglenkerin zwei Autos beschädigt. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der Verursacher / die Verursacherin von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend (27. Januar 2023), kurz vor 22:30 Uhr, auf dem Parkplatz beim Kaufmännischen Bildungszentrum an der Aabachstrasse in der Stadt Zug. Ein unbekannter Fahrzeuglenker / eine unbekannte Fahrzeuglenkerin durchbrach die dortige Parkplatzabtrennung (Baumstamm) und beschädigte dabei zwei korrekt parkierte Autos. Ohne sich um den Schaden zu kümmern oder die Polizei zu informieren, entfernte sich der Verursacher / die Verursacherin von der Unfallstelle.

ZeugenaufrufPersonen, die Angaben zum Unfallfahrzeug machen können, werden gebeten, sich bei der Zuger Polizei zu melden (T 041 728 41 41).

Quelle: Zuger Polizei

Zug: Schuss trifft Hundezwinger (Link)

Freitag, 27.01.2023, 09:50 Uhr

Der Hundezwinger der Zuger Polizei ist von einem Schuss getroffen worden. Verletzt wurde niemand, der Verursacher konnte ausfindig gemacht werden.

Der Vorfall ereignete sich am frühen Mittwochnachmittag, den 18. Januar 2023. Der Hundezwinger der Zuger Polizei, der sich auf dem Areal der Zugerland Verkehrsbetriebe befindet, wurde von einem Schuss getroffen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich ein Polizist und drei Diensthunde im Inneren des Objekts. Der Einschlag des Projektils lag in unmittelbarer Nähe des Polizisten.

Zudem befanden sich eine weitere Polizistin und ihr Diensthund im Freien, zwischen dem Hundezwinger und dem Ort der Schussabgabe. Nachdem die Polizistin den Knall gehört hatte, begab sie sich mit ihrem Vierbeiner in den Hundezwinger und meldete den Vorfall der Einsatzleitzentrale. Die beiden Polizisten wie auch die Diensthunde blieben unverletzt.

Die beiden Polizisten und die Diensthunde wurden nach dem Vorfall in Sicherheit gebracht. Aufgrund der eingeleiteten Ermittlungen konnte der Verursacher am frühen Mittwochabend ausfindig gemacht werden. Der Mann wurde vorübergehend festgenommen und zum Vorfall befragt. Dabei gab er zu Protokoll, dass eine Fehlmanipulation bei der Entladekontrolle zu dieser Schussabgabe geführt hatte.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat eine Strafuntersuchung eröffnet. In Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich (FOR) hat der Kriminaltechnische Dienst der Zuger Polizei eine umfangreiche Spurensicherung vorgenommen. Die weiteren Ermittlungen und Abklärungen werden durch die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug geführt.

Quelle: Zuger Polizei

Kanton Zug: Zwei Unfälle - zwei verletzte Personen (Link)

Freitag, 27.01.2023, 07:41 Uhr

Nach einem Wendemanöver ist in Walchwil eine Autofahrerin bei einer Baustelle in einen Bagger geprallt. In Baar ist es zu einer Kollision zwischen einer Velofahrerin und einem Fussgänger gekommen.  

Am Donnerstag (26. Januar 2023), kurz vor 10:30 Uhr, hat eine 40-jährige Fahrzeuglenkerin bei einem Wendemanöver bei der Sternenmattstrasse in Walchwil die Kontrolle über ihr Auto verloren. Das Fahrzeug durchbrach die dortige Bauabschrankung, prallte in einen Bagger und kam anschliessend im Baustellenbereich zum Stillstand. Durch den Aufprall wurde der zwei Tonnen schwere Bagger rund einen Meter nach vorne geschoben. Dabei wurde ein Bauarbeiter getroffen und leicht verletzt.

Die genaue Unfallursache ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Der Sachschaden beträgt rund 20`000 Franken.

Am selben Tag, kurz vor 12:00 Uhr, ist es bei der S-Bahnhaltestelle Lindenpark in Baar zu einer Kollision zwischen einer Velofahrerin und einen Fussgänger gekommen. Die 47-jährige Zweiradlenkerin fuhr durch die Unterführung in Richtung Baarer Fussweg. Gleichzeitig kam ein 14-jähriger Schüler vom Perron, worauf es zwischen den beiden zu einer Kollision kam. Die Zweiradlenkerin stürzte und verletzte sich dabei. Sie wurde durch den Rettungsdienst Zug betreut und ins Spital eingeliefert. Der genaue Unfallhergang wird abgeklärt.

Quelle: Zuger Polizei

Steinhausen: Unvorsichtiger Spurwechsel führt zu Auffahrkollision (Link)

Donnerstag, 26.01.2023, 10:42 Uhr

Auf der Autobahn A14 ist es zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Verletzt wurde niemand. Der Unfall führte zu einem Rückstau im Morgenverkehr.

Der Unfall ereignete sich am Donnerstagmorgen (26. Januar 2023), um 08:00 Uhr, auf der Autobahn A14, zwischen Steinhausen und Baar. Ein 77-jähriger Autofahrer fuhr in Richtung Autobahnende in Walterswil und wechselte abrupt vom Normal- auf den Überholstreifen. Eine nachfolgende, 21-jährige Fahrzeuglenkerin, konnte trotz Vollbremsung und Ausweichmanöver eine Kollision nicht verhindern.

Alle Unfallbeteiligten kamen mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt. Eines der Autos war nicht mehr fahrbar und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt mehrere Zehntausend Franken.

Der Unfall führte im Morgenverkehr zu einem Rückstau auf der Autobahn A14.

Quelle: Zuger Polizei

Cham: Private Hanf-Indooranlage entdeckt (Link)

Mittwoch, 25.01.2023, 08:37 Uhr

Die Zuger Polizei hat in einer Wohnung eine Hanf-Indooranlage ausgehoben. Der Betreiber muss sich vor der Justiz verantworten. Die Anlage wurde fachgerecht entsorgt. 

Am vergangenen Freitag, den 20. Januar 2023, sind Einsatzkräfte der Zuger Polizei in einer Wohnung auf eine Hanf-Indooranlage gestossen. Bei der durch die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug angeordneten Hausdurchsuchung konnten mehrere Jungpflanzen und Stecklinge sowie rund zwei Kilogramm getrocknetes Marihuana sichergestellt werden.

Der Betreiber, ein 38-jähriger Schweizer, ist geständig, die Anlage für den Eigengebrauch betrieben zu haben. Wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz muss er sich vor der Justiz verantworten. Sämtliches Material, das im Zusammenhang mit der Hanf-Indooranlage stand, wurde im Anschluss an die Hausdurchsuchung fachgerecht entsorgt.  

Quelle: Zuger Polizei

Zug: Unbekannte überfallen Mann in seinem Haus - Zeugenaufruf (Link)

Samstag, 21.01.2023, 11:24 Uhr

Unbekannte Männer haben in der vergangenen Nacht einen Bewohner eines Hauses überfallen. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Samstagmorgen (21. Januar) um 04:30 Uhr, sind mehrere unbekannte Männer am Chamer Fussweg in ein Haus eingedrungen. Sie überfielen den 63-jährigen Bewohner in seinem Schlafzimmer und verlangten Geld. Der Mann wurde dabei erheblich verletzt. Die Täter flohen mit der Beute in unbekannte Richtung.

Zeugenaufruf

Personen, die zur Tatzeit um 04:30 Uhr im Bereich Chamer Fussweg / Chamerstrasse / Letzistrasse verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und Angaben zur möglichen Täterschaft oder einem allfälligen Fluchtfahrzeug machen können, werden gebeten, sich mit der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei (T 041 728 41 41) in Verbindung zu setzen.

Quelle: Zuger Polizei

Kanton Zug: Polizei stoppt mehrere «Iglufahrer» (Link)

Freitag, 20.01.2023, 11:00 Uhr

In den letzten Tagen und Nächten waren die Temperaturen teilweise unter dem Gefrierpunkt. Die Autos sind am Morgen von Schnee und Eis bedeckt. Rasch ein Guckloch in die Frontscheibe kratzen und los geht die Fahrt. Doch das reicht nicht.

Am frühen Freitagmorgen (20. Januar 2023) haben Einsatzkräfte der Zuger Polizei mehrere Fahrzeuglenkende gestoppt, die mit vereisten Scheiben unterwegs waren. Während zwei der fehlbaren Lenker die Frontscheibe nur ungenügend freigekratzt hatten, fuhr ein weiterer Autofahrer mit einer komplett vereisten Frontscheibe. Die Sicht war in allen Fällen stark eingeschränkt. Die gestoppten fehlbaren Lenker im Alter von 28, 40 und 62 Jahren müssen sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

«Iglufahrer» gefährden sich und auch alle anderen Verkehrsteilnehmer, insbesondere Fussgänger und Velofahrer. Lenkende, die so unterwegs sind, müssen neben der Strafanzeige ebenfalls mit einem Ausweisentzug rechnen. Auch droht ihnen eine hohe Busse.

Frühsport für den richtigen Durchblick - Fahrzeug komplett von Schnee und Eis befreienAuch wenn das Scheibenkratzen bei Minustemperaturen unangenehm sein kann; nehmen Sie sich die Zeit dafür! Scheiben, Rückspiegel, Lichter und Kontrollschilder müssen von Gesetzes wegen sauber gehalten werden. Auch vom Dach Ihres Autos oder Ihres Anhängers darf während der Fahrt kein Schnee oder Eis herunterfallen. Planen Sie deshalb genügend Zeit ein, um Ihr Fahrzeug rundherum von Schnee und Eis zu befreien und startklar zu machen, denn auch mit angelaufenen Scheiben dürfen Sie nicht losfahren.

Die Zuger Polizei appelliert an die Vernunft der Fahrzeuglenkenden, damit auch während den Wintermonaten nicht andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden und Unfälle verhindert werden können.

Quelle: Zuger Polizei

Wintereinbruch sorgt für Verkehrsunfälle (Link)

Mittwoch, 18.01.2023, 16:47 Uhr

Der Schneefall am Mittwochvormittag (18. Januar 2023) hat im Kanton Zug zu schneebedeckten Strassen geführt. In der Folge ist es innerhalb weniger Minuten zu zwei Verkehrsunfällen gekommen. Der erste Unfall wurde der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei um kurz vor 10:45 Uhr gemeldet. Auf der Ägeristrasse in der Stadt Zug, auf Höhe der Liegenschaft Nr. 108, ist eine 41-jährige Lenkerin, die mit ihrem Fahrzeug in allgemeine Richtung Ägeri unterwegs war, ins Rutschen geraten, auf die Gegenfahrbahn gekommen und dort frontal in ein entgegenkommendes Auto geprallt. Während die Unfallverursacherin unverletzt blieb, musste die Fahrerin des zweiten Autos, eine 66-jährige Frau, mit unbekannten Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in der Höhe von mehreren Zehntausend Franken.

Ein paar Minuten später ereignete bei der Kreuzung oberhalb des Geissbüel-Strassentunnels in der Gemeinde Baar ein zweiter Verkehrsunfall. Ein 37-jähriger Autolenker fuhr auf der Aegeristrasse von Baar herkommend in Richtung Verzweigung Margel, als sein Fahrzeug auf der schneebedeckten Strasse ins Rutschen kam. Um eine Kollision mit einem vor ihm stillstehenden Auto zu vermeiden, wich er nach links aus und fuhr über die Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn. Zur selben Zeit bog eine 46-jährige Autofahrerin vom Talacher herkommend bei der Lichtsignalanlage in die Aegeristrasse ein, als ihr das Auto des 37-Jährigen entgegen kam. Die 46-Jährige versuchte auszuweichen und prallte frontal in einen Inselschutzpfosten. Kurze Zeit später konnte ein weiterer Autolenker, ein 30-jähriger Mann, nicht rechtzeitig anhalten und prallte in das Auto der 46-Jährigen. Dem Schaden noch nicht genug, rutschte ein weiteres Fahrzeug in das Auto des 30-Jährigen. Die 46-jährige Frau sowie ihre 38-jähriger Beifahrerin wurden leicht bzw. erheblich verletzt. Der Rettungsdienst Zug betreute die Frauen und überführte sie ins Spital.

An den Fahrzeugen und dem Inselschutzpfosten entstand Sachschaden von über 10 000 Franken. Sie mussten von einem privaten Abschleppunternehmen abtransportiert werden.

Quelle: Zuger Polizei