Steinen
Schwyzer KKS Ultraschall: Zusammenschluss und neuer Chef

Christoph Baumgartner stösst neu zum Unternehmen.

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Von links nach rechts: Pascal Imfeld, CEO Kowema, Alex Moser, CEO Amsonic, Robert Gnos, CEO KKS Ultraschall.

Von links nach rechts: Pascal Imfeld, CEO Kowema, Alex Moser, CEO Amsonic, Robert Gnos, CEO KKS Ultraschall.

Bild: PD

Die Rotkreuzer Beteiligungsfirma Kowema führt laut einer Mitteilung die jüngst übernommene Amsonic-Hamo-Gruppe aus Biel mit der KKS Ultraschall AG aus Steinen zusammen. KKS ist auf Geräte und Dienstleistungen für die Oberflächenveredelung und Ultraschallreinigung von Medizin- und anderen Produkten spezialisiert. Das Schwyzer Unternehmen befindet sich bereits seit 2017 im Besitz von Kowema. Amsonic-Hamo ist ein Anbieter für validierte Reinigung in der pharmazeutischen Industrie, Medizintechnik und Präzisionsindustrie.

Auch nach der Zusammenführung bleiben alle Standorte erhalten «und es besteht absolut keine Absicht, Stellen abzubauen», betont KKS-Chef Robert Gnos auf Anfrage. Zusammen mit Amsonic-Hamo wolle man weiter wachsen. KKS beschäftigt in Steinen derzeit 95 Mitarbeitende. Gemeinsam sind die Unternehmen weltweit an fünf Standorten tätig: Nebst den drei Werkplätzen in Steinen, Biel und München verfügen die Gesellschaften über einen weiteren Produktionsstandort im chinesischen Changzhou sowie über einen Vertriebsstandort in Lyon.

Die beiden Unternehmen werden vorerst unter den bestehenden Führungsteams von Alex Moser und Robert Gnos parallel weiterlaufen. Der Zusammenschluss überschneidet sich mit dem Übergang in der Führung von KKS: CEO Robert Gnos wird per Ende März 2023 an Christoph Baumgartner übergeben, der neu zum Unternehmen stösst. Robert Gnos wird im Verwaltungsrat verbleiben. Christoph Baumgartner wird ab April 2023 beide Unternehmen leiten und die Organisationen bis Ende 2023 zusammenführen. (mim)