Thurgau-Ticker
Sulgen: Zwei Verletzte nach Kollision +++ Erlen: Alkoholisiert mit Auto verunfallt +++ 41-Jähriger alkoholisiert mit E-Scooter in Kreuzlingen verunfallt +++ Wängi: Mit Auto auf Gleise geraten

Was passiert gerade im Thurgau? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus dem Kanton und seinen Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus dem Thurgau.

Redaktion
Drucken

Feedback zum THURGAU-TICKER gern per Mail (Stichwort «Thurgau-Ticker»)

Sulgen: Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall

Am Sonntagabend ist es in Sulgen zu einem Unfall gekommen. Bei der Kollision wurden die beiden Fahrer mittelschwer verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Bei der Kollision wurden zwei Personen verletzt.

Bei der Kollision wurden zwei Personen verletzt.

Bild: BRK News

Der Unfall ereignete sich kurz nach 21 Uhr, als ein 33-jähriger Autofahrer auf der Weinfelderstrasse von Bürglen in Richtung Sulgen unterwegs war. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen kam es vor dem Ortseingang Sulgen zu einer Kollision mit einem Auto eines 53-Jährigen, das in gleicher Richtung unterwegs war. Durch die Kollision geriet das Auto des 33-Jährigen neben die Strasse, überschlug sich und kam im Wiesland auf dem Dach zum Stillstand.

Die beiden Autofahrer wurden laut Polizeimeldung beim Unfall mittelschwer verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Die Strasse zwischen Sulgen und Bürglen musste für rund fünf Stunden gesperrt werden.

Die Strasse zwischen Sulgen und Bürglen musste für rund fünf Stunden gesperrt werden.

Bild: BRK News

Zur Spurensicherung und Klärung der Unfallursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Die Strasse musste für rund fünf Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr Bürglen erstellte eine Umleitung. Ein Funktionär des Amtes für Umwelt begleitete die Bergungsarbeiten.

Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Sulgen unter 058 345 23 60 zu melden. (kapo/dar)

31-Jähriger verunfallt alkoholisiert mit seinem Auto in Erlen

Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in Erlen einen Selbstunfall. Der 31-Jährige war kurz vor 3 Uhr auf der Kümmertshauserstrasse von Oberaach in Richtung Erlen unterwegs. Kurz vor Erlen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet rechts von der Strasse ab und kollidierte mit einer Holzbeige und einer Hecke. Durch den Aufprall wurde das Auto laut Thurgauer Kantonspolizei zurück auf die Strasse geschleudert und kam nach einigen Metern zum Stillstand.

Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Atemlufttests ergaben Werte von rund 0,9 mg/l. Zudem gab er gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau an, vor dem Unfall Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme und Urinprobe an. Der Führerausweis wurde zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (kapo/sae)

Der Autofahrer war alkoholisiert.

Der Autofahrer war alkoholisiert.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Frauenfeld: Alkoholisiert unterwegs

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Eine Patrouille kontrollierte kurz vor 20.30 Uhr an der Zürcherstrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 36-jährigen Deutschen einen Wert von 0,56 mg/l ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (kapo/sae)

Alkoholisierter Mann verunfallt in Kreuzlingen mit E-Scooter 

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 41-Jähriger kurz nach Mitternacht mit seinem E-Scooter auf der Gartenstrasse unterwegs. Bei seiner Fahrt verlor er die Kontrolle über den Scooter und stürzte. Dabei wurde er laut Kantonspolizei mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Die Atemalkoholprobe ergab beim Schweizer einen Wert von 0,95 mg/l. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen ordnete bei ihm eine Blutprobe an. (kapo/sae)

66-Jähriger gerät mit seinem Auto auf Gleise

Bei einem Selbstunfall eines Autofahrers am Samstag in Wängi kam das Fahrzeug auf den Geleisen zum Stillstand. Verletzt wurde niemand, der Zugverkehr war für rund zwei Stunden unterbrochen.

Kurz vor 16 Uhr war ein 66-jähriger Autofahrer auf dem Neubruggweg in Richtung Wilerstrasse unterwegs. Gemäss den Aussagen gegenüber der Kantonspolizei Thurgau musste er kurz vor der Verzweigung stark husten und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. In der Folge prallte das Auto in ein Verkehrsschild und geriet linksseitig auf die Geleise, wo es nach wenigen Metern zum Stillstand kam.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Thurgau

Verletzt wurde beim Unfall laut Thurgauer Kantonspoliziei niemand, der Sachschaden ist mehrere tausend Franken hoch. Zur Bergung des Autos war der Bahnverkehr für rund zwei Stunden unterbrochen. Es wurden Ersatzbusse eingesetzt. (kapo/sae)

Die Polizei verhaftet einen 18-jährigen Einbrecher in Islikon.

Die Polizei verhaftet einen 18-jährigen Einbrecher in Islikon.

Symbolbild: Keystone

Nach Einbruch in Islikon: Polizei nimmt 18-Jährigen fest

Am Freitagabend, kurz vor 22 Uhr, meldete ein aufmerksamer Anwohner telefonisch der Kantonalen Notrufzentrale, dass soeben in ein Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse in Islikon eingebrochen werde. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort und konnten wenige Minuten später in der Nähe des Tatortes einen flüchtenden Mann anhalten und festnehmen. Das Deliktsgut konnte sichergestellt werden, heisst es in der Polizeimitteilung.

Zur Spurensicherung kam der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und klärt nun ab, ob der 18-jährige Schweizer für weitere Delikte in Frage kommt. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld hat eine Strafuntersuchung eröffnet. (Kapo TG)

Eröffnungsdatum McDonald's Romanshorn bekannt

Das Eröffnungsdatum für die erste McDonald's-Filiale in Romanshorn fest steht: Es ist der 15. Dezember 2022. Dies bestätigt Jae Ah Kim, Senior Consultant Corporate Relations bei McDonald's Suisse.

Der neue McDonald's wird am 15.12.22 an der Kreuzlingerstrasse eröffnet.

Der neue McDonald's wird am 15.12.22 an der Kreuzlingerstrasse eröffnet.

Bild: Oliver Menge

Hugelshofen: Bei Reitunfall verletzt

Kurz vor 15 Uhr trainierte eine 57-jährige Frau mit einem Pferd auf einem Sandplatz in Hugelshofen. Gemäss den ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stürzte die Reiterin aus noch ungeklärten Gründen vom Pferd und zog sie sich dabei mittelschwere Verletzungen zu. Sie musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden. Die Kantonspolizei Thurgau klärt den genauen Unfallhergang ab. (Kapo TG)

Bild des Tages: Herbstlicher Ginkgo

Bild: Mägi Habrik Killer

Dieser Ginkgobaum im Garten von Mägi Habrik Killer aus Kreuzlingen zeigt sich aktuell in den prächtigsten Herbstfarben.

Drei Vertragsverlängerungen beim HC Thurgau

David Baumann, Andreas Döpfner (in grün) sowie Sebastiano Soracreppa werden dem HC Thurgau als Spieler erhalten bleiben.

David Baumann, Andreas Döpfner (in grün) sowie Sebastiano Soracreppa werden dem HC Thurgau als Spieler erhalten bleiben.

Bild: Mario Gaccioli

Der HC Thurgau freut sich mitzuteilen, dass mit David Baumann, Andreas Döpfner und Sebastiano Soracreppa drei Spieler ihre Verträge bei den Ostschweizern verlängert haben. (red)

David Baumann

Der 21-jährige David Baumann spielt schon seine dritte Saison für den HC Thurgau in der Swiss League und hat sich bereits in seinem Alter zum unbestrittenen Stammspieler bei den Leuen entwickelt. Baumann, der aus dem Nachwuchs des EHC Kloten zu den Thurgauern gestossen ist, hat seinen Vertrag um eine Saison verlängert. Der agile und schnelle Flügelstürmer wird dem HCT insbesondere durch seinen Speed in der Offensive noch viel Freude bereiten.

Andreas Döpfner

Die Weiterverpflichtung des 23-jährigen Andreas Döpfnersist ein weiterer Pfeiler, den der HCT in der Entwicklung der Offensive einschlägt. Döpfner, der bereits vier Jahre und über 150 Spiele Erfahrung in der Swiss League mitbringt, hat sich auch beim HCT zum Leistungsträger entwickelt. Er überzeugt genau wie Baumann durch Geschwindigkeit und viel Zug zum Tor. Döpfner hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert und bleibt dem HCT somit bis zum Ende der Saison 2024 / 25 erhalten.

Sebastiano Soracreppa

Der gebürtige Südtiroler Sebastiano Soracreppa (23) spielt bereits seine dritte Saison für die Ostschweizer Leuen und gehört zum festen Stamm in der HCT-Defensive. Soracreppa, der auch schon drei Spiele mit der italienischen Nationalmannschaft an Weltmeisterschaften spielen konnte, verlängert seinen Vertrag um ein Jahr und wird dem HCT weiterhin durch viel Einsatz und solide Defensivarbeit helfen.

Kanton Thurgau will Pflegeinitiative rasch umsetzen

Die Volksinitiative «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)» wurde in der Volksabstimmung vom 28. November 2021 mit einem Ja-Anteil von 61 % angenommen. Da es bei der Umsetzung der Pflegeinitiative nicht um das Ob, sondern um das Wie und das Wann geht, strebt der Kanton Thurgau eine rasche Umsetzung an. Damit kann er bestehende Angebote im Kanton rasch ausbauen und die Umsetzung der Bundesvorgaben mitprägen. Das Departement für Finanzen und Soziales hat ein Konzept «Umsetzung Pflegeinitiative Kanton Thurgau» für eine strukturierte Umsetzung der Pflegeinitiative erarbeitet und dazu eine Vernehmlassung gestartet, um alle betroffenen Akteure zeitnah in die Umsetzung der Pflegeinitiative einzubeziehen. Auch wenn die bundesrechtlichen Vorgaben noch nicht abschliessend klar sind, sollen die betroffenen Akteure bereits jetzt in einer frühen Phase einbezogen werden. So kann die kantonale Umsetzung umgehend nach Verabschiedung des Bundesrechts ohne Zeitverlust realisiert werden. Die Vernehmlassung richtet sich an zahlreiche betroffene Institutionen und Verbände und dauert bis am 25. Februar 2022. (red)

Bei der Umsetzung der Pflegeinitiative will der Kanton Thurgau bestehende Angebote rasch ausbauen und die Umsetzung der Bundesvorgaben mitprägen.

Bei der Umsetzung der Pflegeinitiative will der Kanton Thurgau bestehende Angebote rasch ausbauen und die Umsetzung der Bundesvorgaben mitprägen.

Anthony Anex / KEYSTONE

Die Winterstube in Amriswil ist zurück

Die Organisatoren der Winterstube, Andreas Beurer und Marc Azzali, freuen sich auf eine gesellige Weihnachtszeit in Amriswil.

Die Organisatoren der Winterstube, Andreas Beurer und Marc Azzali, freuen sich auf eine gesellige Weihnachtszeit in Amriswil.

Quelle: PD

Die Tage werden kälter, das Sonnenlicht wird rarer. Dafür brennt bald ein neues Licht als weihnachtlicher Vorbote mitten in Amriswil: Die Winterstube ist zurück und versetzt Besuchende in gemütliche Weihnachtsstimmung. Die Organisatoren der Winterstube, Andreas Beurer und Marc Azzali, sind mit Amriswil seit jeher verbunden. In der Region aufgewachsen und bis heute hier verwurzelt, möchten sie mit der Winterstube einen geselligen und gemütlichen Treffpunkt für alle schaffen. Besuchende treffen auch dieses Jahr verschiedene heimelige Hütten an. Dies sind umfunktionierte Marktstände, die in gemütliche Stuben verwandelt wurden: Das Aufbauteam, bestehend aus 10 Mann, benötigte für den Aufbau drei Tage. Winterlich dekoriert und mit viel Liebe zum Detail ist für alle etwas mit dabei. Auch für «Gfrörlis» ist gesorgt: Es sind Wolldecken und Felle in den überdachten Winterstuben vorhanden. Wer seinen Punsch oder sein Raclette stehend schlemmt, muss dank wärmenden Feuerstehbaren nicht zittern. Dennoch wird witterungsangepasste Kleidung empfohlen. (red)

Hauptwil: Kerzenziehen als kultureller Höhepunkt

Zum 20. Mal wurde in der Woche vom 23. bis 26. November in Hauptwil das «Kerzenziehen im Park» durchgeführt. Nach der Corona-Pause war der Andrang besonders gross. Anlässlich einer kleinen Feier wurde die kulturelle Relevanz dieses Anlasses für Hauptwil sichtbar. In Hauptwil treffe man sich im Sommer auf dem Weiherdamm oder im Schwimmbad. In den düsteren Wintermonaten fehle ein öffentlicher Begegnungsort, wie Christian Stricker, Kommunikationsverantwortlicher der Freikirche FEG Hauptwil mitteilt. Katja Brunnschweiler als Vertreterin des Gemeinderates zitierte eine Einwohnerin von Hauptwil, die meinte: «Für sie sei das Kerzenziehen der wichtigste kulturelle Anlass von Hauptwil». (red)

Kultureller Höhepunkt: Was wäre Hauptwil ohne ein paar Dochte und heisses Wachs?

Kultureller Höhepunkt: Was wäre Hauptwil ohne ein paar Dochte und heisses Wachs?

Bild: Manuela Jans-Koch 

Vogelgrippe: Massnahmen für den ganzen Kanton

Michael Buholzer / KEYSTONE

Nach dem Vogelgrippe-Fall in Seuzach hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) die ganze Schweiz zum tierseuchenpolizeiliches Kontrollgebiet erklärt und hierzu eine entsprechende Verordnung erlassen. Die Massnahmen für das Kontrollgebiet gelten ab dem 28. November 2022 und können auf der Website des BLV abgerufen werden.

Damit Krankheitsausbrüche frühzeitig entdeckt werden können, sollen verendete oder kranke Wildvögel auf das Vogelgrippe-Virus untersucht werden. Melden Sie deshalb gefundene Wildvögel der kantonalen Fischereiaufsicht oder direkt dem Veterinäramt, sodass die Kadaver geborgen, beprobt und fachgerecht entsorgt werden können. Vorsichtshalber sollten keine Wildtiere berührt werden. Weitere Informationen unter finden Sie auf der Website des Veterinäramts Thurgau. (red)

Kundelfingerhof und Kronenhof spannen zusammen

Schlatt / Schaffhausen: Der Kundelfingerhof hat sich in den letzten Jahren erfreulich entwickelt und wurde laufend mit neuen Bankett-Angeboten erweitert. Dies werden zunehmend genutzt für Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Klassenzusammenkünfte oder Vereinsanlässe. Bei solchen Veranstaltungen werden oft auch attraktive Übernachtungsmöglichkeit gewünscht. Der Kronenhof in Schaffhausen arbeitete in diesem Zusammenhang immer wieder mit dem Kundelfingerhof zusammen. Nun sind die Verantwortlichen einen Schritt weiter gegangen und haben sich entscheiden, die beiden Betriebe zusammenzuschliessen. Dazu Riccardo Polla, Verwaltungsratspräsident der Allesta Immobilien AG: «für uns ist dieser Zusammenschluss eine grossartige Möglichkeit, gastronomisch eine Brücke über den Rhein zu schlagen. Die Erweiterung ermöglicht es uns, Angebote im Bereich Hotellerie und Gastronomie zu bündeln. Gleichzeitig bietet es auch unseren Mitarbeitenden neue Chancen.» (red)

Der Kundelfingerhof in Schlatt.

Der Kundelfingerhof in Schlatt.

Bild: PD

TKB hebt Bancomat-Standort in Wuppenau auf

Per 15. Dezember 2022 nimmt die Thurgauer Kantonalbank (TKB) den Bancomaten beim Dorfmarkt Vitaplus an der Nollenstrasse 1 in Wuppenau ausser Betrieb. Das Gerät wird schon seit Jahren immer weniger genutzt. Privatpersonen und Gewerbetreibende können auch künftig in der Region rund um die Uhr Bargeld beziehen oder einzahlen. Die TKB betreibt weitere Bancomaten in Affeltrangen, Rickenbach und Wilen. (red)

Der TKB-Bancomat in Wuppenau wurde zu wenig genutzt.

Der TKB-Bancomat in Wuppenau wurde zu wenig genutzt.

Christian Beutler / KEYSTONE

Der 80-Jährige geht bald in Pension

Paul Hinder, Bischof in Abu Dhabi.

Paul Hinder, Bischof in Abu Dhabi.

Bild: Markus Matzel

Ein Höhepunkt zum Karriereende: Anfang November war Paul Hinder, seit 2004 Bischof in Abu Dhabi, zusammen mit Papst Franziskus beim König von Bahrain zu Gast. Weil das katholische Kirchenoberhaupt wegen eines Knieleidens eingeschränkt sei, so Hinder im Onlinemagazin kath.ch, habe er für die Messe im Stadion einspringen dürfen:

«Papst Franziskus hat mich gebeten, von der Gabenbereitung bis zur Kommunion der Messe vorzustehen. Das war wie ein Bouquet zum Schluss meiner Tätigkeit als Bischof.»

Hinder, im Weiler Niederhof bei Lanterswil aufgewachsen und mittlerweile 80 Jahre alt, wartet schon seit Monaten darauf, in den Ruhestand gehen zu können. Die Erlaubnis des Papstes hat er zwar, seine Pension scheitert aber an einem zweiten gewichtigen Faktor. Hinder sagt: «Ich wäre froh, wenn der Nachfolger bald mal käme.» (ste)

Das Haus ist unbewohnbar

Der Dachstock des Mehrfamilienhauses in Arbon stand in Vollbrand.

Der Dachstock des Mehrfamilienhauses in Arbon stand in Vollbrand.

Bild: Manuel Nagel

Am Mittwochabend brannte in Arbon der Dachstock eines Mehrfamilienhauses. Die Feuerwehr war mit einem Grosseinsatz schnell vor Ort und der Brand konnte um Mitternacht gelöscht werden. Laut der Kantonspolizei Thurgau kann eine Brandstiftung laut aktuellen Ermittlungen ausgeschlossen werden. Das Haus ist momentan als komplett unbewohnbar eingestuft. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen noch. (tig)

Dienstzug der SBB hat 200 Liter Öl verloren

Der Bahnhof Roggwil-Berg.

Der Bahnhof Roggwil-Berg.

Bild: Andrea Stalder

Heute Donnerstag habe ein Dienstzug im Bahnhofbereich von Roggwil-Berg Öl verloren, wie die Schweizerische Südostbahn AG in einer Mitteilung schreibt. Dies bedinge ausserordentliche Bauarbeiten, weshalb es bis voraussichtlich morgen Freitag 17 Uhr zu Einschränkungen im Bahnverkehr komme.

Die Bahnstrecke zwischen Roggwil-Berg und Wittenbach bleibe voraussichtlich. «Am frühen Donnerstagmorgen verlor ein Dienstzug der SBB im Bahnhof Roggwil-Berg, eine Infrastruktur Schweizerische Südostbahn AG, rund 200 Liter Öl und musste abgeschleppt werden.» Die Ursache des technischen Defektes werde von den zuständigen Fachspezialisten abgeklärt.

«Aus Umweltschutz- und Sicherheitsgründen muss das betroffene Gleis entfernt und ausgebaggert sowie gereinigt werden.»

Für Reisende seien Bahnersatzbusse zwischen Roggwil-Berg und Wittenbach im Einsatz. Für Reisende ab Romanshorn Richtung St. Gallen bestehe zudem bis heute Abend 21.30 Uhr ein Nonstop-Ersatzbus von Romanshorn nach Wittenbach mit Anschluss an die S1 nach St. Gallen.

Für morgen Freitag gilt folgendes Ersatzkonzept:

  • Die S1 Wil-Schaffhausen (Thurbo) verkehren bis voraussichtlich 17 Uhr von und nach Roggwil-Berg bzw. Wittenbach.
  • Die RE Konstanz-Herisau (Thurbo) fallen ganztags aus.
  • Die S82 St. Gallen-Wittenbach (Thurbo) fallen ganztags aus.
  • Zwischen Roggwil-Berg und Wittenbach sind Bahnersatzbusse im Einsatz.
  • Für Reisende ab Romanshorn Richtung St. Gallen besteht während des Streckenunterbruchs ein Nonstop-Ersatzbus von Romanshorn nach Wittenbach mit Anschluss an die S1 nach St. Gallen.

Aufgrund der Störung könne es zu einem eingeschränkten Platzangebot kommen. Reisenden werde empfohlen, vor ihrer Reise den angepassten Online-Fahrplan zu überprüfen. (red)

Bund soll nicht mehr für die Impfkosten aufkommen

Künftig soll der Bund nicht mehr für die Coronaimpfungen aufkommen, findet der Thurgauer Regierungsrat.

Künftig soll der Bund nicht mehr für die Coronaimpfungen aufkommen, findet der Thurgauer Regierungsrat.

Bild: Keystone/
Alexandra Wey
(Frauenfeld, 13. Januar 2021)

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau ist weitgehend gegen die Verlängerung von Covid-19-Verordnungen. Dies ist einer Mitteilung zu entnehmen. Dabei handelt es sich um die Übernahme der Impfkosten durch den Bund sowie die Verlängerung von Schutzmassnahmen.

Basierend auf der Epidemienverordnung hat der Bund beschlossen, dass er die Kosten für die Impfung gegen Covid-19 übernimmt. Diese Bestimmung will der Bund bis zum 31. Dezember 2023 verlängern. Der Thurgauer Regierungsrat ist gegen diese Verlängerung. Wie er in seiner Vernehmlassungsantwort ans Eidgenössische Departement des Innern schreibt, sollen die Impfungen in die Regelstrukturen übergehen. Die Covid-19-Impfung solle aber weiterhin auch in der Apotheke möglich sein. Eine Spezialgesetzgebung sei indes nicht mehr nötig.

Auch die Verlängerungen weiterer Verordnungen in Zusammenhang mit Covid-19 sieht der Regierungsrat kritisch. Covid befinde sich in der endemischen Phase. Für den Regierungsrat seien derzeit keine Anzeichen ersichtlich, die in den kommenden Monaten auf ein epidemiologisches Auftreten einer schweren Virus-Variante hindeuten könnten. Es sei daher Wert darauf zu legen, dass keine unnötigen Grundrechtseinschränkungen für die Schweizer Bevölkerung erfolgten. (red)

Thurgauer Hürdenläufer trainiert Fleurop-Boten

Der neue Werbespot von Fleurop mit Kariem Hussein.

Video: Youtube

Fleurop ist der schnellste Blumenservice der Schweiz ist – und was macht das Unternehmen, um das zu bleiben? Die Antwort liefert Fleurop in einer Mitteilung gleich selbst:

«Ganz einfach – sie lässt ihre Blumenbotinnen und -boten vom Europameister im Hürdenlauf und Markenbotschafter Kariem Hussein trainieren.»

Selbstverständlich ist das nicht wörtlich zu verstehen. Das Unternehmen hat mit dem Thurgauer Sportler entsprechende Spots realisiert, die das auf humorvolle Art suggerieren. Bei den Blumenbotinnen und -boten in den Werbespots handele es sich übrigens um Mitarbeitende oder Floristen aus dem Fleurop-Netzwerk, die sich für diese Kampagne zur Verfügung stellten. (red)

Im Werbespot trainiert Karim Hussein die Fleurop-Botin und wird gar von ihr überholt.

Im Werbespot trainiert Karim Hussein die Fleurop-Botin und wird gar von ihr überholt.

Bild: PD

Aufbau der «Schule Aachtal» beginnt Anfang Januar

Im Kanton Thurgau steigen die Schülerzahlen und damit der Bedarf an Sonderschulplätzen.

Im Kanton Thurgau steigen die Schülerzahlen und damit der Bedarf an Sonderschulplätzen.

Symbolbild: Keystone/ Ennio Leanza

Im Kanton Thurgau steigen die Schülerzahlen. Das wirke sich auch auf den Bedarf an Sonderschulplätzen aus, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. «Im Oberthurgau entsteht deshalb bei Erlen eine neue Sonderschule.»

Aufgrund der steigenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern sei das Amt für Volksschule beauftragt worden, den Aufbau einer neuen Sonderschule im Raum Oberthurgau zu prüfen.

«Mit dem Verein ‹Schule Aachtal› fand der Kanton einen Partner, der mit Bewilligung des Departements für Erziehung und Kultur eine zusätzliche Sonderschule aufbaut und betreibt.»

Bereits für das Schuljahr 2023/2024 sollen 16 Sonderschulplätze für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen zur Verfügung stehen. Bei Bedarf werde bis zum Beginn des Schuljahrs 2025/2026 ein Ausbau auf bis zu 40 Plätze möglich sein.

Ihren Auftrag werde die «Schule Aachtal» in einer umgenutzten Fabrikliegenschaft samt angrenzendem Mehrfamilienhaus in Ennetaach bei Erlen wahrnehmen. Die Aufbauarbeiten würden offiziell per 1. Januar 2023 beginnen. «Verantwortlich zeichnen der fünfköpfige Vereinsvorstand unter der Leitung von Heinz Leuenberger und die designierte Gesamtleiterin Jeannette Staempfli.» (red)

Bereits mehr als 50 Kutschenfreunde

Der neue Vorstand mit Roland Walter, Felix Würth, Emil Huber, Präsident Martin Huldi, Ursula Brüschweiler und Andreas Sallmann.

Der neue Vorstand mit Roland Walter, Felix Würth, Emil Huber, Präsident Martin Huldi, Ursula Brüschweiler und Andreas Sallmann.

Bild: PD

Mehr als 100 Interessierte fanden sich am letzten Donnerstag, 17. November, in den Räumen der Kutschensammlung Amriswil zur Gründungsversammlung des Fördervereins ein. Zu Beginn erzählte Andreas Sallmann den Gästen anhand einiger Bilder vom Wirken seines Vaters Robert und von der Entstehungsgeschichte der Sammlung, und er erklärte den Sinneswandel der Familie nach Roberts Tod 2017 und den damit verbundenen Entscheid, die Sammlung zu behalten, anstatt sie aufzulösen, denn dieses wertvolle Kulturerbe solle der Stadt Amriswil erhalten bleiben.

Nach der Wahl Martin Huldis zum Präsidenten begann dieser sogleich mit den statutarischen Geschäften. Zuerst wurde der Vorstand einstimmig und unter Applaus gewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen: Vizepräsident Roland Walter, Aktuarin Ursula Brüschweiler, Kassier Emil Huber, Beisitzer Felix Würth, zugleich Vertreter der Stadt Amriswil, sowie Eigentümer Andreas Sallmann, der ebenfalls Beisitzer ist, aber kein Stimmrecht im Vorstand hat. Im Anschluss führte der neu gewählte Präsident kurz und prägnant durch die Statuten. Sowohl diese, als auch die vorgeschlagenen Mitgliederbeiträge sind einstimmig genehmigt worden.

Danach stellte Andreas Sallmann die Projekte für die kommenden zwei Jahre vor, etwa die Renovation der Postkutsche, Objektbeschriftung, Ausleuchtung der Kellerräume, Einrichtung einer Wagnerei und später einer Schmiede. Als Startkapital bezahlen die Familie Doris und Andreas Sallmann, ihre Kinder sowie die Firma ISA Bodywear 50’000 Franken in die Vereinskasse. Bereits mehr als 50 Personen sind dem neuen Förderverein beigetreten. (man)

Für die beiden Bäume gibt es im Frühling Ersatz

Im Oktober 2022 fuhren die ersten Bagger auf und rissen das alte Badigebäude in Horn ab. Damals standen die Pappel (Bildmitte) und die Linde (am rechten Bildrand) noch.

Im Oktober 2022 fuhren die ersten Bagger auf und rissen das alte Badigebäude in Horn ab. Damals standen die Pappel (Bildmitte) und die Linde (am rechten Bildrand) noch.

Bild: Ambra Elia

Weil ihre Wurzeln dem neuen Badigebäude in Horn in die Quere kommen, müssen eine Pappel und eine Linde weichen. Die beiden Bäume gelten als schützenswerte Naturobjekte. Deshalb braucht es eine Bewilligung, um sie zu fällen. Genauso, um Ersatzbäume zu pflanzen. Das soll im Frühjahr passieren. Der Standort der neuen Bäume sei aber noch nicht klar, sagt Thomas Fehr, Gemeindepräsident von Horn. (sju)

Hunde dürfen nur noch im Winter ohne Leine in den Wald

Künftig dürfen sich Hunde nur noch im Winter ohne Leine im Wald bewegen.

Künftig dürfen sich Hunde nur noch im Winter ohne Leine im Wald bewegen.

Symbolbild: Boris Bürgisser

Das Thurgauer Parlament hat einer Änderung des Jagd- und des Hundegesetzes zugestimmt. Die Anpassungen im Jagdgesetz regeln die Aus- und Weiterbildung von Jägerinnen und Jägern und schaffen die Grundlage für den Bau eines neuen Jagdschiessstandes im Kanton. Im Hundegesetz ist neu eine Leinenpflicht im Wald und am Waldrand zwischen 1. April und 31. Juli festgehalten. Das Parlament verzichtete indes darauf, den Begriff «Waldrand» genauer zu definieren und strich die Breite von 50 Metern aus dem Gesetzesentwurf. (ste)

Um 11 Uhr geht es los

Der Konstanzer Weihnachtsmarkt.

Der Konstanzer Weihnachtsmarkt.

Bild: PD

Heute eröffnet um 11 Uhr der Konstanzer Weihnachtsmarkt. «Auf die Besucher warten zirka 140 liebevoll dekorierte Marktstände mit weihnachtlichen Leckereien, Geschenkartikel und Kunsthandwerk – vieles in sorgfältiger Handarbeit angefertigt», heisst es in einer Medienmitteilung.

Der Markt erstrecke sich dieses Jahr von der Marktstätte über den Hafen in den Stadtgarten bis an die Konzertmuschel und werde dadurch im Vergleich zu den Vorjahren räumlich entzerrt. Er dauert bis am 22. Dezember. Die Wirte haben ihre Stände täglich von 11 bis 21.30 Uhr geöffnet, die Händler von Sonntag bis Donnerstag von 11 bis 20 Uhr und am Freitag und Samstag von 11 bis 21.30 Uhr. (red)

Usama Al Shahmani ist Thurgauer des Tages

Usama Al Shahmani, Frauenfelder Autor.

Usama Al Shahmani, Frauenfelder Autor.

Bild: Andrea Stalder

In seiner Muttersprache Arabisch gibt es für das Wandern nicht einmal ein Wort – trotzdem ist es zu einer der Lieblingsbeschäftigungen von Usama Al Shahmani geworden. Der Wald habe ihm ein Gefühl von Zugehörigkeit vermittelt, als er in die Schweiz gekommen sei, sagt der Frauenfelder Autor mit irakischen Wurzeln zu SRF-Literaturredaktor Felix Münger, und: «Das Wandern erlaubt mir damals wie heute, mich durch die Augen der Natur immer wieder neu zu sehen.» Nach seiner Flucht habe ihm das geholfen, zu erkennen, dass er Deutsch lernen müsse. Genau wie ihm geht es auch Dafer, Hauptprotagonist in Al Shahmanis aktuellem Buch «Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt». Autobiografisch fundiert, erzählt der 51-jährige Autor von Dafers Flucht aus dem Irak in die Schweiz und davon, wie er den Wald lieben lernt. (ste)

An den Folgen der ALS-Erkrankung gestorben

Wie aus einer Mitteilung des Kunstraums Kreuzlingen hervorgeht, ist der Thurgauer Künstler Richard Tisserand am Mittwochmorgen an den Folgen seiner ALS-Erkrankung gestorben. Er war langjähriger Kurator des Kunstraums Kreuzlingen. Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine unheilbare, schwere Erkrankung des Nervensystems. Es werden dabei zunehmend vor allem motorische Nervenzellen (Motoneuronen) geschädigt – also Nervenzellen, die für die Kontrolle und Steuerung von Muskeln und Bewegungen zuständig sind. (red)

Richard Tisserand war langjähriger Kurator vom Kunstraum Kreuzlingen.

Richard Tisserand war langjähriger Kurator vom Kunstraum Kreuzlingen.

Bild: Donato Caspari

Hinterthurgauer eröffnet in Romanshorn eine schamanische Praxis

Adrian Osswald in seiner schamanischen Praxis in Romanshorn.

Adrian Osswald in seiner schamanischen Praxis in Romanshorn.

Bild: Benjamin Manser

Adrian Osswald hat in Romanshorn vor kurzem eine schamanische Praxis eröffnet. Der 59-Jährige hat zuvor im Hinterthurgau gelebt und war 25 Jahre lang als Sozialarbeiter tätig. Jetzt bietet er schamanische Lebensberatung an. «Ich sehe mich als Ergänzung zur westlichen Medizin», sagt Osswald. (afl)

Sechs Millionen für den Hochwasserschutz

Einige Wilerinnen und Wiler wollen, dass neue Varianten für den Hochwasserschutz in ihrer Gemeinde geprüft werden.

Einige Wilerinnen und Wiler wollen, dass neue Varianten für den Hochwasserschutz in ihrer Gemeinde geprüft werden.

Bild: PD

Nach Rickenbach wird nun auch in Wilen über die Beteiligung der Gemeinde am regionalen Hochwasserschutzprojekt (HWS) abgestimmt. Dies gab der Wilener Gemeinderat kürzlich bekannt. Das Hochwasserschutzprojekt hat zum Ziel, Überschwemmungen in der Region zu verhindern. Im Fokus stehen der Krebsbach, der Huebbach, der Alpbach und der Meienmättelibach.

Vorgesehen sind unter anderem Stollen und grössere Bachleitungen. Die Kosten: 45,5 Millionen Franken. Davon entfallen gemäs Verteilschlüssel knapp sechs Millionen auf die Gemeinde Wilen. Die weiteren beteiligten Gemeinden sind Sirnach, Rickenbach und Wil. Auch die Kantone St.Gallen und Thurgau sowie das Bundesamt für Strassen stehen hinter dem Projekt. (rop)

Solarbeleuchteter Weihnachtsbaum vor dem Regierungsgebäude

Dieses Jahr wird der Weihnachtsbaum vor dem Regierungsgebäude mit solarbetriebenen Kerzen installiert.

Dieses Jahr wird der Weihnachtsbaum vor dem Regierungsgebäude mit solarbetriebenen Kerzen installiert.

Bild: Nana Do Carmo

Ab dem 1. Advent kommenden Sonntag verbreitet traditionsgemäss ab 17.30 Uhr ein Weihnachtsbaum vor dem Regierungsgebäude besinnliche Stimmung. In Zeiten der Energieknappheit kam dieses Jahr eine Speisung aus der Steckdose nicht mehr in Frage, heisst es in einer Mitteilung des Kantons. Erstmals stammt der Strom deshalb von einem Solarpanel auf dem Dach respektive einem Solargenerator, der den tagsüber produzierten Strom speichert.

Entsprechend leuchten die Kerzen-Girlanden abends länger, je schöner der Tag war, längstens wohl bis etwa 21 Uhr. So muss nicht auf den stimmungsvollen Brauch verzichten werden, gleichzeitig wird kein zusätzlicher Strom aus dem Netz beansprucht. (red)

Er wartet auf die Sonne

Annelise Althaus aus Frauenfeld hat diesen Falter an einem Waldrand fotografiert. Herzlichen Dank für das schöne Foto. Haben Sie auch ein schönes Foto? Senden sie es uns per Mail. (sba)

Erfolg für Egloff an der EM in Polen

Lea Egloff konnte an der EM in Polen zwei Medaillen erkämpfen.

Lea Egloff konnte an der EM in Polen zwei Medaillen erkämpfen.

Bild: Reto Martin

Zum Saisonabschluss schaffte die Thurgauer Fünfkämpferin Lea Egloff an den U24-Europameisterschaften in Polen mit dem dritten Rang den Sprung aufs Podest. In der gemischten Teamstaffel holte sie mit Vital Müller gar Silber. Egloff, 22-jährige Athletin von Amriswil-Athletics, stand bereits vor zwei Jahren auf dem Podest der U24-EM im Modernen Fünfkampf. Und auch heuer erfüllte die Sportsoldatin die Erwartungen und schaffte am vergangenen Samstag den Sprung aufs Podest.

Nach einem starken Wettkampf im Fechten und überzeugenden Leistungen im Schwimmen und Reiten (fehlerfrei) startete Egloff als Erste in den Laser-Run. Für die Schweizer Elite-Athletin von Pentathlon Suisse eine neue Erfahrung. Statt das Feld von hinten aufzurollen, stand sie als Leaderin im Fokus. Bereits nach der ersten Laufrunde war die Nervosität bei Egloff offensichtlich und sie traf mit der Laserpistole nicht wie gewünscht. Die Spanierin Laura Heredia Vives überholte die Thurgauerin beim Schiessen und wurde schliesslich Europameisterin.

Trotz etlicher Fehltreffer in den weiteren Runden schaffte Egloff mit einem starken Lauf den Sprung aufs Podest und gewann die Bronzemedaille. «Die guten Resultate geben viel Selbstvertrauen für die kommende Saison, die im März mit dem ersten Weltcup beginnt», sagt Egloff. (die)

Reisepionier Hans Kaufmann hat sein Leben auf 360 Seiten festgehalten

Als SBB-Angestellter am Bahnhof Kemptthal gestartet, ein Reisepionier geworden: Hans Kaufmann hat mit dem Reisebüro Mittelthurgau Erlebniszüge wie den «Orient Express» aufleben lassen und ist heute mit der Weinfelder Firma Thurgau Travel eine feste Grösse im Flussreisengeschäft.

Seine Erlebnisse hat der 74-Jährige jetzt in zwei Bänden festgehalten. «Aus dem Thurgau die Welt erobert, Band I & II» heissen die Werke, die auf 360 Seiten die Höhen und Tiefen von Kaufmanns Geschäftsleben beschreiben. In der «Sonntags-Zeitung» sagt der Autor:

«Als Erinnerungsstützen dienten die Kataloge aus 40 Jahren, die ich zu Hause sorgsam aufbewahre.»

Gut möglich, dass Kaufmann dereinst einen dritten Band schreiben muss, denn die Ideen gehen ihm nicht aus. Noch vor Weihnachten fliegt er nach Indien, wo sein neues Schiff auf dem Ganges zur Jungfernfahrt starten wird. (ste)

Versuchter Banküberfall in Frauenfeld: Täter mit Messer betritt Filiale – und flieht, weil Schalter nicht bedient ist

Am Dienstag um 14.30 Uhr meldete ein Mitarbeiter der Bankfiliale an der Zürcherstrasse in Frauenfeld der Kantonalen Notrufzentrale, dass ein maskierter, mit einem Messer bewaffneter Mann die Schalterhalle betreten habe. Auf Anfrage bestätigt die Kantonspolizei Thurgau, dass es sich um eine Filiale der Raiffeisen handelt.

Vermutlich, weil die Bankschalter zu diesem Zeitpunkt nicht besetzt waren, verliess der Mann das Gebäude kurz darauf wieder. Eine unmittelbar nach dem versuchten Raubüberfall eingeleitete Fahndung blieb vorerst ohne Ergebnis.

Der dunkelhäutige Mann trug auffällige Schuhe. (Bilder: Kantonspolizei Thurgau)

Der unbekannte Täter war mit einem Küchenmesser mit schwarzem Schaft bewaffnet. Er war schwarz gekleidet und trug auffällige schwarz-weisse Schuhe. In der Schalterhalle hatte er eine gelbe Maske vor dem Gesicht, die er beim Verlassen der Bank nach oben schob.

Wer Angaben zum versuchten Raubüberfall machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden. Die Kantonspolizei schätzt die Chancen auf Anfrage als reell ein, Rückmeldungen zu erhalten und den Täter zu fassen. (kapo)

Weinfelder ist Präsident der Kletter-WM

Andreas Schweizer präsidiert die Kletter-WM 2023.

Andreas Schweizer präsidiert die Kletter-WM 2023.

Bild: Andrea Tina Stalder

Musikschulleiter Andreas Schweizer ist Präsident der Kletter-WM, die im kommenden Sommer in Bern stattfindet. Damit ist der Weinfelder mitverantwortlich für einen Grossanlass mit bis zu 800 Athletinnen und Athleten sowie 80’000 Besucherinnen und Besuchern.

Schweizer ist selbst passionierter Berggänger und glaubt, dass das Klettern sogar das Schwingen als Nationalsport übertreffen könnte:

«Das Kletterfieber ist in der Schweiz ausgebrochen.»

Im Thurgau will er Weinfelden zur Kletterhochburg machen und plädiert für eine grössere Halle. (sba)

Audi- und BMW-Fahrer liefern sich in Konstanz ein illegales Rennen

Die beiden Autofahrer gaben Gas, als die Ampel auf Grün sprang.

Die beiden Autofahrer gaben Gas, als die Ampel auf Grün sprang.

Symbolbild: Pascal Meier

Am Montagabend gegen 22.30 Uhr haben sich zwei Autofahrer auf der Reichenaustrasse in Konstanz ein Beschleunigungsrennen in stadteinwärtige Richtung geliefert. Das schreibt die Konstanzer Polizei in einer Mitteilung.

Ein 34-jähriger Fahrer eines Audi RS3 und ein noch unbekannter BMW-Fahrer standen auf der Reichenaustrasse an der Kreuzung zur Riedstrasse an der roten Ampel. Als die Ampel auf Grünlicht schaltete, beschleunigten die beiden Fahrer ihre Wagen stark und fuhren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Reichenaustrasse entlang.

Ein dahinter fahrender Streifenwagen konnte erst auf Höhe der Kreuzung zur Rudolf-Diesel-Strasse auf die Autos aufschliessen, den Fahrer des Audis stoppen und kontrollieren. Der BMW-Fahrer fuhr in Richtung Innenstadt davon. Dieser konnte trotz sofortiger Fahndungsmassnahmen nicht mehr ausfindig gemacht werden.

Bereits zuvor waren die beiden Autofahrer auf der Bundesstrasse 33 durch ihre schnelle Fahrweise einer Polizeistreife aufgefallen. Das Polizeirevier Konstanz hat die Ermittlungen wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens aufgenommen. (red)

Der Balterswiler Yven Hess hat eine Kinder-CD produziert

Yven Hess erzählt Geschichten für Kinder.

Yven Hess erzählt Geschichten für Kinder.

Bild: PD

Der 19-jährige Yven Hess aus Balterswil ist vor allem seit seiner Hauptrolle im «Papa Moll»-Film bekannt. Doch Hess ist auch leidenschaftlicher Geschichtenerzähler. Nun hat er in Eigenregie eine Hörbuch-CD mit dem Titel «Yven Hess verzellt luschtigi Gschichte» produziert. Diese vermitteln zentrale Werte – etwa, dass Überheblichkeit nicht gut ist – in für Kinder verständlichen Bildern. (red)

Rätselhafter Unfall auf der Autobahn bei Frauenfeld

In der Stossstange des Autos steckte vorne rechts ein Kickstarterhebel eines Motorrades

In der Stossstange des Autos steckte vorne rechts ein Kickstarterhebel eines Motorrades

Bild: Kantonspolizei Thurgau

In der Nacht vom Montag auf den Dienstag meldete sich gegen 1 Uhr ein 37-jähriger Mann bei der Kantonalen Notrufzentrale und gab an, dass sein Auto kurz zuvor auf der Autobahn A7, Fahrtrichtung Zürich, vor der Ausfahrt Frauenfeld West, von einem anderen Auto gestreift wurde und sich der Fahrer oder die Fahrerin entfernt habe.

Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau führten beim Serben eine Atemalkoholprobe durch. Weil diese den Wert von umgerechnet 1,24 Promille ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Das Auto des 37-Jährigen wies vorne rechts Beschädigungen auf. Zudem steckte in der Stossstange vorne rechts ein Kickstarterhebel eines Motorrades. Aufgrund dieser Umstände ist eine Kollision mit einem Motorrad wahrscheinlich.

Wer Angaben zum Unfall machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Frauenfeld unter 058 345 24 60 zu melden. (kapo)

Arbon verliert Stadtentwicklerin und Abteilungsleiter

Fabienne Egloff, Leiterin der Arboner Stadtentwicklung.

Fabienne Egloff, Leiterin der Arboner Stadtentwicklung.

Bild: PD

Per Ende März 2023 hat Fabienne Egloff ihre Stelle als Leiterin der Arboner Stadtentwicklung gekündigt. Das teilt die Stadt Arbon in einer Mitteilung mit.

Anfang Oktober 2017 war sie als Mitarbeiterin zur Stadtentwicklung gestossen, ein Jahr später hatte sie deren Leitung übernommen. Ab April 2023 wird Fabienne Egloff als Kantonsplanerin beim Kanton Glarus tätig sein.

Lukas Feierabend, Leiter der Arboner Abteilung Soziales/Gesellschaft.

Lukas Feierabend, Leiter der Arboner Abteilung Soziales/Gesellschaft.

Bild: PD

Ebenfalls per Ende März 2023 verlässt Lukas Feierabend die Arboner Stadtverwaltung. Nach rund sieben Jahren als Leiter der Abteilung Soziales/Gesellschaft hat er beschlossen, sich beruflich neu zu orientieren. Er tut dies als künftiger Geschäftsführer der Koosa AG in St. Gallen.

Stadtrat und Verwaltung haben mit grossem Bedauern, aber auch mit Verständnis von den Austritten von Fabienne Egloff und Lukas Feierabends Kenntnis genommen. Sie danken beiden herzlich für den engagierten Einsatz für die Stadt Arbon und wünschen ihnen weiterhin alles Gute und viel Erfolg. (red)

Polizei zieht in Schlatt betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr

Die Kantonspolizei Thurgau nahm einem 59-Jährigen den Ausweis ab.

Die Kantonspolizei Thurgau nahm einem 59-Jährigen den Ausweis ab.

Symbolbild: Kapo TG

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagabend in Schlatt einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.

Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 21 Uhr an der Kohlfirststrasse einen Autofahrer. Weil die Atemalkoholprobe beim 59-jährigen Schweizer einen Wert von umgerechnet 1,1 Promille ergab, wurde sein Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (kapo)

Münsterlingen lässt nach Einbrüchen Sicherheitsfirma patrouillieren

In Münsterlingen treiben Einbrecher ihr Unwesen.

In Münsterlingen treiben Einbrecher ihr Unwesen.

Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen

Auf dem gesamten Gemeindegebiet von Münsterlingen wurden in den vergangenen Wochen viele Autos aufgebrochen und Einbrüche ausgeübt. Der Gemeinderat hat dies besorgt zur Kenntnis genommen und beschlossen, eine private Sicherheitsfirma in den Quartieren patrouillieren zu lassen.

Aber auch die Bewohnerinnen und Bewohner haben verschiedene Möglichkeiten, wie sie ihre eigenen vier Wände schützen können. Auf der Website der Kantonspolizei Thurgau sind Tipps mit entsprechenden Erklärungen und weiterführenden Informationen zu finden. (red)

Seit Ostern in Weihnachtsstimmung

Bettina Tschanz ist Thurgauerin des Tages.

Bettina Tschanz ist Thurgauerin des Tages. 

Bild: PD

Wenn die Supermärkte ihre Weihnachtsdeko schon im November feilbieten, regt sich manch eine Kundin darüber auf. Bettina Tschanz dürfte dafür nur ein müdes Lächeln übrig haben, denn sie ist schon seit Ostern in Weihnachtsstimmung. Für Coop stellt sie in Handarbeit 400 Chlaussäckli im Schloss Herdern her. «Es war etwas komisch, über den Sommer Chlaussäckli zu nähen», sagt sie zur «Coopzeitung», «aber die Arbeit macht Spass.»

Tschanz, die mit einer körperlichen Beeinträchtigung lebt und im Gegensatz zu den Bewohnerinnen und Bewohnern als Externe im Schloss Herdern arbeitet, hat das Sujet für ihre Werke selbst entworfen. Sie freut sich schon jetzt, ihre mit Nüssen, Schoggi und Guetzli gefüllten Säckli mit Samichlaus-Mütze bald im Ladenregal zu sehen. Coop wird sie in ausgewählten Supermärkten in der Region verkaufen. (ste)

Bei Verkehrsunfall verletzt

Ein Rollerfahrer verletzte sich mittelschwer.

Ein Rollerfahrer verletzte sich mittelschwer.

Bild: Christian Merz

Am Montagnachmittag war eine Autofahrerin auf der Nebenstrasse Mühletobel unterwegs und wollte die Kreuzlingerstrasse in Richtung Dorfstrasse überqueren. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es dabei zum Zusammenstoss mit einem Rollerfahrer, der auf der Kreuzlingerstrasse in Richtung Opfershofen unterwegs war.

Der 48-Jährige wurde gemäss Medienmitteilung mittelschwer verletzt und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden. Die 38-jährige Autofahrerin blieb unverletzt.

Zwecks Spurensicherung und Klärung des Unfallhergangs wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau beigezogen. Während der Unfallaufnahme musste der betroffene Strassenabschnitt für rund zwei Stunden gesperrt werden. (kapo/red)

Medaille an Europameisterschaft

Vital Müller und Lea Egloff gewinnen die Silbermedaille in der gemischten Teamstaffel an den U24-Europameisterschaften in Polen.

Vital Müller und Lea Egloff gewinnen die Silbermedaille in der gemischten Teamstaffel an den U24-Europameisterschaften in Polen.

Bild: PD

Die 22-jährige Lea Egloff aus Scherzingen stand bereits vor zwei Jahren auf dem Podest bei den U24 Europameisterschaften im Modernen Fünfkampf. Beim diesjährigen Wettbewerb in Polen konnte sie gemäss Medienmitteilung von Pentathlon Suisse erneut überzeugen. Nach einem Wettkampf im Fechten und starken Leistungen in den Disziplinen Schwimmen und Reiten konnte Egloff als Erste in den Laser-Run starten. Doch bereits nach der ersten Laufrunde sei die Nervosität offensichtlich gewesen und sie traf mit der Laserpistole nicht wie gewünscht. Die Spanierin Laura Heredia Vives überholte Egloff und kürte sich am Schluss zur Europameisterin. Egloff sicherte sich die Bronzemedaille. In der gemischten Teamstaffel sicherte sich die Thurgauerin zusammen mit Vital Müller die Silbermedaille. (pd/red)

Beitrag der Romanshorner Fachgeschäfte

Die Gemeinde Romanshorn.

Die Gemeinde Romanshorn. 

Bild: Herbert Haltmeier

Aufgrund der aktuellen Situation rund um die Energiemangellage möchten die Romanshorner Fachgeschäfte (FaRo) ein Zeichen setzen. Laut Mitteilung der FaRo werden bei den meisten Geschäften in der Innenstadt die Schaufensterbeleuchtungen neu bereits um 22 Uhr abgestellt. Aus Sicherheitsgründen bleibe an einigen Orten eine reduzierte Beleuchtung auch später noch in Betrieb.

Mit der gemeinschaftlichen Umsetzung dieser Massnahme möchte die Fachgeschäfte gemäss Mitteilung ihren Beitrag zu den Sparmassnahmen leisten. Auf eine stimmungsvolle Beleuchtung der Schaufenster, in der für die Geschäfte wichtigsten Zeit, müsse so aber nicht gänzlich verzichtet werden. (pd/red)

Musikverein feiert Jubiläum

1902 waren ausschliesslich Männer im Musikverein erlaubt.

1902 waren ausschliesslich Männer im Musikverein erlaubt.

Bild: PD

Das Museum Romanshorn am Hafen widmet dem Musikverein eine Ausstellung. Vom 19. November bis zum 19. Februar können jeden Sonntag alte Relikte bestaunt werden. Neben alten Uniformen und Fotos sind auch über 100 Jahre alte Instrumente ausgestellt. (tig)

Literaturstipendium für zwei Autorinnen

Das Bodman-Haus.

Das Bodman-Haus. 

Bild: Nana do Carmo

Die Thurgauische Bodman-Stiftung vergibt zweimal jährlich ein Literaturstipendium an Autorinnen und Autoren für einen Aufenthalt im Bodmanhaus/Literaturhaus Thurgau in Gottlieben. Aus über 80 Bewerbungen wurden als Stipendiatinnen für das Jahr 2023 Laura Vogt und Sarah Elena Müller ausgewählt.

Laut Mitteilung der Bodman-Stiftung wird sich Laura Vogt während der Zeit im Bodmanhaus mit neuen Textfragmenten rund um die Themen Körperlichkeit, Tod, Vergänglichkeit, Zurichtungen und Materialität der Erde auseinandersetzen.

Sarah Elena werde sich mit der selbsterklärten literarischen Gattung der anthropomorphen Satisfaktion auseinandersetzen und generationenübergreifende Erkenntnisse aus der Beschäftigung ihrer Familie mit der Tierwelt mit aktueller wissenschaftlicher Arbeit in der Wildnis und im Labor zusammenführen. (pd/red)

Zur Bestleistung getrimmt

Dirigent Daniel Gubler während des Wettbewerbs. Mit seiner Leidenschaft kitzelte er die Bestleistung aus den Musikanten.

Dirigent Daniel Gubler während des Wettbewerbs. Mit seiner Leidenschaft kitzelte er die Bestleistung aus den Musikanten.

Bild: PD

Bereits zum zweiten Mal hat die Brass Band Thurgau unter der Leitung von Daniel Gubler am Schweizer Brass Band Wettbewerb in Montreux teilgenommen. Ein Mal jährlich messen sich dort die besten Korps der Schweiz. 2021 holte das Orchester aus dem Thurgau den zweiten Rang in der 3. Stärkeklasse. Dieses Jahr sind sie gar in der 2. Stärkeklasse gestartet und haben wiederum den dritten Rang erspielt. «Wir sind unglaublich stolz auf unsere Leistung», sagt Vereinspräsident Roger Gubler.

«Besonders wichtig für uns war die akribische und motivierende Arbeit unseres Dirigenten. Er hat uns zur Bestleistung getrimmt.»

Die Brass Band Thurgau setzt sich jedes Jahr aufs neue aus verschiedenen Musikantinnen und Musikanten aus dem Thurgau zusammen und probt speziell für diesen Wettbewerb. (sba)

Ab morgen gilt die Überwachungszone

In Neunforn, Uesslingen-Buch und Gachnang gilt ab Dienstag die Überwachungszone.

In Neunforn, Uesslingen-Buch und Gachnang gilt ab Dienstag die Überwachungszone.

Bild: Michael Buholzer

In der Gemeinde Seuzach im Kanton Zürich ist es zu einem Fall von Vogelgrippe gekommen. Gemäss Mitteilung der Gemeinde Gachnang müssen aber auch im Kanton Thurgau Massnahmen ergriffen werden. Dementsprechend habe das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) zusammen mit den betroffenen Kantonen nun entsprechende Präventions- und Bekämpfungsmassnahmen festgelegt.

Gemäss Mitteilung werden um den Ausbruchsort eine Schutz- sowie eine Überwachungszone eingerichtet. Aufgrund der räumlichen Nähe zum Ausbruchsort liegen auch einzelne Gebiete im Westen des Kantons Thurgau in der Überwachungszone. Genauer sind das die Gemeinde Neunforn, Uesslingen-Buch und Gachnang. Aktuell bestehe für Menschen keine unmittelbare Gefahr. (pd/red)

In der Überwachungszone gelten ab morgen die folgenden Massnahmen:

  • ·       Hausgeflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel dürfen nur in geschlossenen Ställen oder in anderen geschlossenen Haltungssystemen gehalten werden.
  • ·       Hausgeflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel dürfen nicht aus der Überwachungszone verbracht werden.
  • ·       Hausgeflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel dürfen während der ersten sieben Tage nicht in die Überwachungszone verbracht werden.
  • ·       Konsumeier dürfen weder in die noch aus der Überwachungszone verbracht werden.
  • ·       Märkte, Ausstellungen oder ähnliche Veranstaltungen mit Hausgeflügel oder anderen in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln sind in der Überwachungszone untersagt.
  • ·       Unklare und gehäufte Krankheitsanzeichen bei Hausgeflügel und anderen in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln sind umgehend dem Veterinäramt zu melden. 

E-Bike-Fahrer bei Unfall verletzt

Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

Bild: Christian Merz

Ein 56-jährige E-Bike-Fahrer war am Sonntagabend auf der Münchwilerstrasse in Richtung Tägerschen unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er vor dem Bahnübergang von einem Auto, das in gleicher Richtung unterwegs war, angefahren worden sei. Gemäss Mitteilung wurde der E-Bike-Fahrer leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der Autofahrer oder Autofahrerin entfernte sich nach dem Zusammenstoss vom Unfallort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Kantonspolizei sucht Zeugen. Hinweise zum Unfallhergang können beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter 058 345 28 30 gemeldet werden. (pd/red)

Instrumente für Afrika

Blasinstrumentenreparateur Natan Nicollerat und Raffael Kreis, Vorstandsmitglied des Musikvereins Weinfelden, mit ein paar der Instrumente für Afrika.

Blasinstrumentenreparateur Natan Nicollerat und Raffael Kreis, Vorstandsmitglied des Musikvereins Weinfelden, mit ein paar der Instrumente für Afrika.

Bild: Mario Testa

Im Lagerraum des Musikvereins Weinfelden schlummern rund 30 ältere Cornets, Trompeten und Es-Hörner, welcher der Verein nicht mehr benötigt. Statt sie zu entsorgen, hat sich der Verein dazu entschieden, die Instrumente nach Afrika zu senden. Organisiert wird die Hilfslieferung vom Blaswerk Haag in Weinfelden. «Wir schicken die Instrumente nach Togo und Zimbabwe», sagt Natan Nicollerat, Mitarbeiter des Blaswerks Haag und Mitglied des Musikvereins Weinfelden. Die Instrumente kommen in Afrika Jugendlichen und Erwachsenen zugute, die sich sonst kein Instrument leisten könnten. «Wir schicken deshalb auch nur Instrumente, die noch spielfähig sind. Es sind einfach alte Instrumente, welche bei uns nicht mehr gespielt werden.» (mte)

Der EHC lanciert ein Stickeralbum

Beim EHC Frauenfeld grassiert jetzt auch das Sammelfieber. Denn kürzlich veröffentlichte der EHC sein erstes Stickeralbum. In diesem sind gemäss Mitteilung von den jüngsten bis zu den ältesten Spielerinnen und Spieler alle vertreten: Von der U9 über die My-Hockey-League-Mannschaft bis zu den Senioren. Dabei seien nicht nur alle Spielerinnen und Spieler auf EHCF-Klebern abgebildet, sondern auch alle Trainer, Staff- und Vorstandsmitglieder. 

Das neue Stickeralbum des EHC.

Das neue Stickeralbum des EHC.

Bild: PD

Am Kiosk oder im Restaurant Eisbahn in der Kunsteisbahn Frauenfeld (Neuhofstrasse 19) können ab Dienstag Päckli zum Preis von 1,50 Franken gekauft werden. Eine 50er-Box koste dabei 75 Franken. Ein Stickeralbum für alle Nicht-Nachwuchsspieler kostet fünf Franken. (pd/red)

Auslandhilfeprojekt im Südsudan wird vorzeitig beendet

Das von der Städtepartnerschaft Schaffhausen-Frauenfeld-St.Gallen-Winterthur unterstützte Projekt «My Body, My Right, My Future» der Stiftung Horyzon muss vorzeitig beendet werden. Wie aus der Medienmitteilung hervorgeht, sind Schwierigkeiten zwischen der Stiftung und der Partnerorganisation YWCA vor Ort im Südsudan verantwortlich für das Aus. Die Stiftung erstattet die noch nicht eingesetzten Beiträge nun zurück.

Die Städtepartnerschaft hat das Projekt «My Body, My Right, My Future» im vergangenen Jahr mit 275'000 Franken unterstützt.

Die Städtepartnerschaft hat das Projekt «My Body, My Right, My Future» im vergangenen Jahr mit 275'000 Franken unterstützt. 

 Bild: Jok Solomon/Horyzon

Die besagten Städte arbeiten in der Auslandhilfe eng zusammen. Jährlich nehmen sie Gesuche von Hilfsprojekten entgegen. Ein Fachgremium prüft diese anschliessend anhand festgelegter Auswahlkriterien und legt sie den jeweiligen Stadträten zur Entscheidung vor. Im vergangenen Jahr hat die Städtepartnerschaft das Projekt «My Body, My Right, My Future» mit insgesamt 275’000 Franken unterstützt. Die Stadt Frauenfeld unterstützte das Projekt mit 35’000 Franken. 84’000 Franken davon steuerte die Stadt St.Gallen bei. Das Geld wurde im ersten Quartal 2022 an Horyzon überweisen.

Die Stiftung hat nun die Städtepartnerschaft informiert, dass sie das Projekt und die Zusammenarbeit mit YWCA Südsudan vorzeitig beendet. Folgende Gründe haben gemäss Mitteilung dazu geführt:

  • Covid-bedingte Reisebeschränkungen und Verschlechterung der Sicherheitslage im Südsüdan und daher erschwerte Bedingungen für die Projektbegleitung
  • Wechsel in der Leitung von YWCA Südsudan und damit verbundene mangelhafte Kommunikation sowie sehr späte Resonanz auf Nachfragen
  • Schwächen in der Budgetierung des Projekts seitens YWCA Südsudan sowie Nichteinhaltung von Fristen in den Abrechnungsperiode

Die Städtepartnerschaft bedankt sich im Communiqué bei Horyzon für die einwandfreie, offene und transparente Kommunikation zum Vorgehen und zum Stopp weiterer Zahlungen. Die Stiftung wird die noch nicht eingesetzten Unterstützungsgelder von 177’672 Franken zurückerstatten. (sk/arc)

Kaffee im Samtsessel

Sängerin Lea-Anna Bühler

Sängerin Lea-Anna Bühler

Bild: PD

Sie singt von der Reise ins Ungewisse, von der Hoffnung und von mystischen Nächten. Leanna, mit vollem Namen Lea-Anna Bühler, komponiert französische Folk-Pop-Songs und tritt solo, im Duo oder Trio oder mit ihrer sechsköpfigen Band auf. Spielt sie am Wochenende nicht gerade an Konzerten, nimmt es die gebürtige Thurgauerin gemütlich. Im «Tages-Anzeiger» sagt Bühler, die zusammen mit ihrem Ehemann und dem «besten Mitbewohner überhaupt» in Zürich lebt:

«Wenn ich Zeit habe, verweile ich mit Kaffee sehr lange in meinem grünen Samtsessel.»

Dass die 35-Jährige aber auch auf den Putz hauen kann, hat sie kürzlich an der Hochzeit ihres Bruders in Vietnam bewiesen. Zuerst mit einem ganzen Wohnviertel in Saigon, dann mit dem ganzen Dorf auf dem Land hätten sie gefeiert, und: «Während der zwei Tage floss viel Alkohol.» (ste)

Verfolgungsjagd in Rickenbach – Polizei sucht Zeugen

Beim Motorrad handelt es sich um ein Supermotorrad.

Beim Motorrad handelt es sich um ein Supermotorrad.

Bild: Kantosnpolizei Thurgau

Ein Motorradfahrer oder eine Motorradfahrerin hat sich am Freitagabend in Rickenbach einer Kontrolle der Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau entzogen. Kurz nach 20:30 Uhr fiel einer Patrouille auf der Fürstenlandstrasse ein Motorradfahrer oder eine Motorradfahrerin aufgrund der Fahrweise auf. Als sie die Person kontrollieren wollten, beschleunigte diese das Fahrzeug und missachtete mehrfach Verkehrsregeln und gefährdete massiv Passanten sowie Strassenverkehrsteilnehmer. Die Person konnte sich der Kontrolle entziehen, die Einsatzkräfte mussten die Verfolgungsjagd abbrechen, wie die Kantonspolizei in ihrer Medienmitteilung vom Samstagmittag schreiben.

Beim Motorrad handelt es sich um ein weiss-rotes Supermotorrad. Die Person wird als 16 bis 25-jährig und von schlanker Statur beschrieben. Sie war dunkel gekleidet, trug einen weissen Helm und einen Rucksack der Marke «Adidas».

Wer Angaben zum Motorradfahrer oder der Motorradfahrerin machen kann oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Münchwilen unter 058-345-28-30 zu melden. (kapo/elf.)