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Neue Luzerner Zeitung Online, 5. September 2011, 05:06

Neue Ausbildung für mehr Pflegepersonal

Zwei Pflegerinnen behandeln den Fuss einer Seniorin. Zoom

Zwei Pflegerinnen behandeln den Fuss einer Seniorin. (Bild: Archiv / Neue ZZ)

Dieses Jahr werden als Pilotlehrgang Assistentinnen Gesundheit und Soziales ausgebildet. Mit gutem Grund.

Es gibt eine neue zweijährige Grundbildung im Gesundheitsbereich: Die Attestausbildung zur Assistentin oder zum Assistenten Gesundheit und Soziales. Im Kanton Zug sind dieses Jahr die ersten Lehrbetriebe mit der Attestausbildung als Pilotlehrgang gestartet. «Ich hoffe, dass viele Betriebe diesem Beispiel folgen», sagt der Zuger Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel. Ziel ist es, ab nächstem Jahr die entsprechende schulische Ausbildung am Gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug anzubieten; noch müssen die Lehrlinge nämlich in Luzern zur Schule gehen.

Denn Bis 2020 müssen schweizweit mindestens 25 000 Fachkräfte zusätzlich eingestellt werden, um die stetige Nachfrage nach Pflege befriedigen zu können. Am stärksten nimmt der Personalbedarf in den Einrichtungen der Langzeitpflege zu. Das haben Prognosen ergeben, die das Schweizerische Gesundheitsobservatorium im Auftrag der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren erstellt hat. Erste Personalengpässe werden etwa in Zürich bereits ausgemacht.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.

 

 

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