Neue Luzerner Zeitung Online, 26. Juni 2011, 14:55
17 Meter hoch katapultiert – Weltrekord
Der Blobber wird auf eine Höhe von 17 Metern katapultiert. (Bild: Maria Schmid/Neue ZZ)
Beim dritten Versuch hat es geklappt: Der Thuner «Blober» Reto Zimmerli wurde in Cham auf eine Höhe von 17 Metern katapultiert. Ein Verletzter ist zu beklagen.
Eine grosse Anzahl Schaulustiger fand sich am Freitagabend im Chamer Hirsgarten ein, um einen waghalsigen Weltrekordversuch mitzuverfolgen. Drei Springer mit einem Gesamtgewicht von 300 Kilogramm sollten gleichzeitig von einer 12 Meter hohen Hebebühne springen und synchron auf ein im See liegendes Luftkissen (Blob) aufsetzen. Dadurch sollte ein an der Spitze des Blobs sitzender Pilot 15 Meter hoch in die Luft katapultiert werden, was einem Weltrekord gleichkommen würde. Adrian Baumann von der veranstaltenden Paintball Action Events, Dietwil, sagte vor dem Versuch: «Ich weiss nicht, ob es klappt. Aber es reizt uns, etwas zu schaffen, was zuvor noch niemand geschafft hat.»
Bilderstrecke: Der Blob-Weltrekord im Zeitraffer
Beim dritten Versuch hat es geklappt: Der Thuner «Blober» Reto Zimmerli wurde in Cham auf eine Höhe von 17 Metern katapultiert. Ein Verletzter ist zu beklagen.
See vier Meter tief
Da der See an der Versuchsstelle nur rund vier Meter tief sei, müsse der in die Höhe geschleuderte Pilot eine perfekte Körperhaltung einnehmen und über eine saubere Eintauchtechnik verfügen, um einen eventuellen Unfall vermeiden zu können. «Wir sind uns bewusst, dass wir ein gewisses Risiko eingehen.» Einer der drei Springer landete etwas unsanft im See. Adrian Baumann vermutet, dass sich der Springer dabei eine Schulterverletzung zugezogen hat.
Neuer Weltrekord bei 17 Metern
Beim dritten Versuch klappte es: Die Springer legten eine perfekte Synchronlandung auf das Luftkissen. Der Thuner «Blober» Reto Zimmerli wurde in die schwindelerregende Höhe von 17 Metern katapultiert. Nach einer tadellosen Landung im See sagte er vor Glück und Freude strahlend: «Dass ich die Weltrekordmarke um zwei Meter zu überfliegen vermochte, ist auch das Verdienst meines Partners.»
mmb/rem
- Leser-Kommentare:
- keine
- Kommentar schreiben
- Artikel empfehlen:


















