Fabienne Suter tritt vom Skirennsport zurück

SKI ALPIN ⋅ Die 32-Jährige Schwyzerin Fabienne Suter zieht sich vom Leistungssport zurück. Mit vier Weltcupsiegen und 20 Podestplätzen war sie eine der prägenden Schweizer Athletinnen der vergangenen 15 Jahre im Alpinen Ski-Weltcup.
21. April 2017, 11:20

Fabienne Suter hat sich entschieden, per sofort vom Spitzensport zurückzutreten: «Und plötzlich weisst du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen. Im Vertrauen auf diesen Zauber ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, neue Wege zu gehen», wird die Schwyzerin auf der Homepage von Swiss-Ski zittiert.

Die 32-Jährige kann auf 15 Jahre und insgesamt 20 Podestplätze im Weltcup, davon vier Siege, zurückblicken. Fünf Mal stand sie bei einem Heimrennen auf dem Podest und darf sich dreifache Schweizermeisterin nennen. Zwei Mal startete sie an Olympischen Winterspielen und nahm sechs Mal an Weltmeisterschaften teil.

Als grösstes Highlight ihrer Karriere bezeichnet Suter den zweite Platz in der Abfahrtsgesamtwertung der Saison 2015/16 mit der Medaillenübergabe am Weltcupfinale in St. Moritz. Ihr Weltcupdebut gab Suter im Dezember 2002, in den vergangenen Jahren war sie mit ihrer grossen Erfahrung eine Stütze für die jüngeren Schweizer Athletinnen.

Suter blickt auf eine ereignisreiche Karriere mit vielen Hochs und Tiefs zurück: «Auch wenn die 15 Jahre im Ski-Weltcup nicht immer einfach waren, nehme ich vor allem die positiven Erinnerungen, Emotionen und ganz viele schöne Begegnungen mit in meinen neuen Lebensabschnitt.»

Welcher Tätigkeit sie in Zukunft nachgehen wird, weiss Fabienne Suter noch nicht im Detail. Wie in den letzten beiden Jahre arbeitetet sie während den Sommermonaten im Seilpark Rigi in Küssnacht. «Das Arbeiten auf dem dazugehörenden Bauernhof und das Mithelfen im Restaurant geben mir nun die nötige Zeit, meine Zukunft zu planen.»

pd/zim

Video: Fabienne Suter zieht sich aus Skirennsport zurück

Die Schwyzer Skirennfahrerin hört auf. Für sie geht eine Achterbahn mit vielen Erfolgen, aber auch Verletzungen und Enttäuschungen zu Ende. Die Schwyzerin stand 20-mal auf einem Podest. (Tele1, 22. April 2017)




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