Springkonkurrenz wächst weiter

ZUG ⋅ Am Donnerstag beginnt mit den Einlaufprüfungen der wichtigste Reitanlass der Zentralschweiz. Dank der Kantonsmeisterschaft am Sonntag und der Eliteprüfungen am Montag ist Spektakel garantiert.
30. Mai 2017, 07:26

Was für die letztjährige Zuger Springkonkurrenz galt, trifft auch auf die heurige Ausgabe zu: grösser, höher, weiter. Dies zeigt ein Blick ins Programmheft des Anlasses. Erstmals dauert der grösste Reitanlass der Region fünf Tage und beginnt schon am Donnertagmittag. Dies mit Einlaufprüfungen für Semiprofessionals und als Startgelegenheit für regionale Reitpaare.

Ebenfalls zahlreiche Start­gelegenheiten für regionale Reiter und ihre Pferde bietet der Freitag. Los geht’s um 8 Uhr morgens mit der ersten von sechs Prüfungen. «Es handelt sich dabei um Übungsprüfungen für ambitionierte Amateure und Semiprofessionals», erklärt Ulrich Straub, Präsident des Organisationskomitees der Zuger Springkonkurrenz.

Noch anspruchsvoller wird’s für Ross und Reiter am Samstag: Es werden vier Prüfungen mit Höhen zwischen 130 und 145 Zentimetern durchgeführt – als Höhepunkt wird um den Grossen Preis von Zug geritten. Der Samstag finde ohne die besten Schweizer Reiter statt, verrät Straub. «Diese sind dann am CSI in St. Gallen engagiert.»

Schweizer Springelite reist an

Wie traditionell schon in den vergangenen Jahren gehöre der Sonntag den Familien, führt Ulrich Straub weiter aus. Pferde und Reiter überspringen an fünf Prüfungen Höhen von 90 bis 115 Zentimetern. Als Höhepunkt findet erstmals die Kantonsmeisterschaft Zug in der Herti statt. Straub schwärmt: «Dank unserer 800 Tonnen Sand und der 4700 Quadratmeter Reitfläche ist diese Co-Organisation mit dem Reit- und Fahrverein Ägerital ideal. Wir freuen uns sehr auf die Durchführung dieser 40-Jahr-Jubiläum-Kantonsmeisterschaft.»

140 und 155 Zentimeter hoch sind die Hindernisse am Pfingstmontag. Und am Start ist wohl der grösste Teil der Schweizer Springreiterelite. Dies darum, weil der Preis der Zuger Kantonalbank und der Stadt Zug als Ausscheidungsprüfung für die Schweizer Meisterschaft gilt und darum die Spitzenreiter zur Prüfung anreisen. Mit Andy Kistler ist am Montag auch der Equipenchef der Schweizer Springreiter in Zug anwesend. Ein Besuch, der für sich selber spricht.

 

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Hinweis Informationen unter www.zugerspringkonkurrenz.ch


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