Neubau für Behandlung von Krebspatienten mit Spatenstich symbolisch gestartet

BAAR ⋅ Neben dem Hauptgebäude des Zuger Kantonsspitals entsteht bis 2019 ein Anbau für Radio-Onkologie. Vertreter der Kantonsspitäler Luzern und Zug haben die Bauphase nun auch offiziell eröffnet.
05. Dezember 2017, 13:44

Am Dienstagmorgen nahmen verschiedene Vertreter der beiden beteiligten Kantonsspitäler und des ausführenden Bauunternehmens in Baar den Spatenstich für das neue Gebäude vor, wie die beiden Spitäler in einer Mitteilung schreiben. Somit ist die Bauphase nun auch offiziell eröffnet. Die Bagger sind bereits Anfang November aufgefahren.

Mit dem Neubau, der direkt neben dem Hauptgebäude des Zuger Kantonsspitals entsteht, würden Krebspatienten aus dem Kanton Zug künftig wohnortsnah betreut werden können. Anfang 2019 soll die neue Einrichtung in Betrieb genommen werden.

Für den medizinischen Betrieb zuständig sein wird das Luzerner Kantonsspital. Die bereits heute bestehende Zusammenarbeit zwischen dem Zuger und dem Luzerner Kantonsspital bei der Behandlung krebskranker Patienten wird somit in erweiterter Form fortgesetzt.

Das geplante Zentrum bietet die gleichen Therapiemöglichkeiten an wie am Standort Luzern. Die Patienten sollen dann auch von so genannten Tumorboards profitieren können.

Dabei handelt es sich um den interdisziplinären Zusammenschluss verschiedener medizinischer Fachexperten mit dem Ziel, für den Patienten die bestmöglichen Therapieentscheidungen zu treffen. Leiter des neuen Zentrums wird der Co-Chefarzt der Radio-Onkologie am Kantonsspital Luzern, Timothy Collen.

pd/lur/sda


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