Zuger Regierungsrat will keine staatlichen Lohnkontrollen

GLEICHSTELLUNG ⋅ Der Kanton Zug wehrt sich dagegen, per Gesetz Arbeitgebende zu verpflichten, regelmässig betriebsinterne Lohnanalysen durchzuführen, um die geschlechterspezifische Lohnungleichheit zu beheben. Solche Kontrollen seien wirtschaftsfeindlich.

02. März 2016, 13:52

Der Regierungsrat lehnt deshalb den Vorschlag des Bundesrates ab, der im Rahmen der Änderung des Bundesgesetzes über die Gleichstellung von Frau und Mann Lohnanalysen einführen will. Ein solch staatlicher Eingriff sei nicht angezeigt, schreibt die Regierung in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Lohnungleichheiten seien nicht per se auf das Geschlecht zurückzuführen. Vielmehr gelte es, Stereotype von klassischen Frauen- beziehungsweise Männerberufen aufzubrechen und die Erwerbstätigkeit familienfreundlicher zu gestalten. (sda)


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