WWZ erinnern sich: Der Aktiendeal war bekannt

ZUG ⋅ WWZ-Namenaktien im Wert von rund 60 Millionen Franken haben die Hand gewechselt. Die Mitteilung des Zuger Wasser-, Energie- und Kommunikationsanbieters kommt zu einem eigenartigen Zeitpunkt: Noch einen Tag zuvor hatte das Unternehmen bestritten, von der Transaktion etwas zu wissen.

16. Februar 2016, 18:08

Um den Verkauf von 4750 Namenaktien der Wasserwerke Zug AG (WWZ) mit einem Volumen von rund 60 Millionen Franken hat es am Dienstag ein Rätselraten gegeben. Im Rahmen eines Bookbuildings Anfang Februar habe ein institutioneller Investor ein entsprechendes Aktienpaket ausserbörslich bei schweizerischen institutionellen Investoren platziert. Über die Transaktion hatte die «Neue Zürcher Zeitung» am Montag berichtet. Welcher Investor das Aktienpaket verkauft habe und wer die Käufer seien, sei aber nicht bekannt, schrieb die NZZ.

Auf eine Anfrage der Neuen Zuger Zeitung hin gab die Medienstelle der WWZ an, vom Aktiendeal keine Ahnung zu haben. Erst am Dienstag, einen Tag später, hat die Wasserwerke Zug Details zum Besitzerwechsel der Aktien bekanntgegeben. Demnach wurde das Aktienpaket, das knapp 10 Prozent des Aktienkapitals ausmacht, bei mehreren schweizerischen institutionellen Investoren platziert. Die Zürcher Kantonalbank, die vom Verkäufer mit der Transaktion beauftragt worden sei, habe die WWZ im Vorfeld informiert.

Unbekannt bleibt hingegen, wer die neuen Besitzer der Wertpapiere sind: Die WWZ geben über die beteiligten Investoren keine Auskunft.

pd/cv


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