Stadtrat sagt Ja zur «2000-Watt-Initiative»

Ein Volksbegehren will in der Stadt Zug die 2000-Watt-Gesellschaft einführen. Der Stadtrat unterstützt diese Idee.
22. Dezember 2010, 11:06
Der Zuger Stadtrat beantragt dem Parlament, die Volksinitiative «2000 Watt für Zug» anzunehmen. Die Initiative, die von der SP, der Alternativen-Grünen und verschiedenen Umweltorganisationen ins Leben gerufen wurde, verlangt, dass sich die Stadt Zug längerfristig dafür einsetzt, dass der Energieverbrauch auf 2000 Watt Dauerleistung reduziert wird. Zudem soll der CO2-Ausstoss auf eine Tonne pro Kopf und Jahr gesenkt werden.

Zwischenziel: 3500 Watt

Die Initiative entspreche den Zielen der Stadt Zug, heisst es im Bericht des Zuger Stadtrates. Mit einem Ja zur Initiative würden die Stimmberechtigten die Ziele der städtischen Energiepolitik bestätigen. Der Stadtrat will das Zwischenziel von 3500 Watt und 2 Tonnen CO2-Ausstoss pro Person jährlich im Jahr 2050 erreichen, wie der Bericht zur Energiestrategie der Stadt Zug zeigt. In der Schweiz braucht ein Mensch jährlich rund 55'000 Kilowattstunden, was rund 6300 Watt pro Person entspricht.

Die Initiative  war am 1. Oktober mit 847 gültigen Unterschriften eingereicht worden. Zuerst berät das Parlament nun das Volksbegehen, bevor das Volk voraussichtlich am 15. März 2011 darüber abstimmen wird. 

rem


Leserkommentare

Anzeige: