Die Zentralschweiz von oben

STRATOSPHÄRE ⋅ Eine Kamera an einem Wetterballon hat spektakuläre Bilder aufgenommen - dahinter stecken junge Forscher aus Menzingen.
16. April 2013, 05:02

Blick auf Zürich mit dem Zürichsee, unten die Zentralschweiz.  (© Alex Speerli) Zoom

Blick auf Zürich mit dem Zürichsee, unten die Zentralschweiz. | Alex Speerli

Sensationelle Bilder hat eine HD-Kamera aus 30 000 Meter Höhe gefilmt. Diese war an einem Wetterballon befestigt, den Reto Speerli zusammen mit seinem Halbruder Alexander (12) gebaut hat. Am Sonntag fuhren sie in den Solothurner Jura in die Nähe von Olten, um den Ballon steigen zu lassen. Dieser flog in südöstlicher Richtung nach Luzern. In Nähe des Verkehrshauses landete die mit einem GPS-Sender versehene Kamera – ein am Wetterballon eingearbeiteter Fallschirm brachte die Fracht nach rund 2,5 Stunden Flug wieder sanft zu Boden.

Reto Speerli arbeitet in Menzingen als Lehrer an der Elementa, einer privaten Primarschule. Dort hat er das Projekt Ikarus lanciert. «Dabei lernen die Kinder ein physikalisches Problem auf spielerische Art und Weise zu lösen», erklärt Speerli, «wobei sie in Form der Fotos am Schluss wortwörtlich ein super Resultat sehen.» Am 18. oder 25. Mai werden 14 Kinder der Elementa, alle im Alter zwischen acht und zwölf Jahren, ihre selbst gebastelten Wetterballons von Menzingen aus in die Stratosphäre schicken. «Nachdem der Test vom Sonntag so gut funktioniert hat, sind wir zuversichtlich, wieder tolle Bilder zu bekommen», so Reto Speerli.

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Luc Müller


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