Auf Lokomotive geklettert und Feuer gefangen

UNFALL ⋅ Ein 18-Jähriger hat gefährlichen Leichtsinn am Bahnhof Zug fast mit dem Leben bezahlt. Er kletterte in der Nacht auf Donnerstag auf einen SBB-Triebwagen und wurde dabei von einem Funken der Fahrleitung getroffen. Er überlebte den Unfall schwer verletzt.

Judith Aklin, Mediensprecherin der Zuger Strafverfolgungsbehörden, bestätigte am Freitag einen Bericht von blick.ch. Demnach hatte die Zuger Polizei um 1.45 Uhr in der Nacht auf Donnerstag die Meldung erhalten, dass es am Bahnhof Zug einen lauten Knall gegeben habe und ein Brand ausgebrochen sei. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte auf dem Perron einen Mann mit schweren Brandverletzungen.

Der Zentralschweizer Sender Tele 1 mit seinem Beitrag zum Unfall, bei dem ein 18-Jähriger beim Bahnhof Zug einen Stromschlag erlitten hatte. Der junge Mann stieg auf eine Lokomotive und wurde vom Strom der Fahrleitung erfasst. (Tele 1, )

 
Die Polizei geht davon aus, dass der junge Mann auf eine SBB-Lokomotive geklettert war und dabei von einem Lichtbogen der 15'000-Volt-Fahrleitung getroffen wurde. Der 18-Jährige fing dabei Feuer und wurde aus rund vier Metern Höhe auf das Perron katapultiert.
 
Zwei Angestellte einer Sicherheitsfirma, die sich in der Nähe aufgehalten hatten, fanden den Verunfallten kurz danach brennend auf dem Perron liegend. Die beiden Sicherheitsleute reagierten blitzschnell und löschten die Flammen mit einem Feuerlöscher.
 
Der Schwerverletzte wurde danach mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Warum der junge Mann aus Zug auf die Lokomotive geklettert war, ist unklar.

sda


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